Fingerspitze entschied Ausscheidungsrennen – Swim Race Days ließen Zuschauer staunen

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Fotos: Jan Weckelmann

Die Swim Race Days Dortmund haben Schwimmer aus acht Nationen in einen Pool gebracht. Am ersten März-Wochenende bot der ausrichtende Verein SV Westfalen Dortmund besonders dem Nachwuchs eine Bühne im städtischen Südbad. In abgedunkelter Halle sahen die Zuschauer am Samstagabend ein knappes Ausscheidungs-Rennen. Die Schwimmer gingen begleitet von Lichteffekten, Fontänen, Beifall, Musik und Moderation an den Start. Alle Rennen wurden auf YouTube live übertragen.

In vier 50 Meter Sprints bekamen die Zuschauer alle vier Schwimmarten zu sehen. Die Reihenfolge losten die Schwimmer über ein digitales Glücksrad, das sie über einen rot leuchtenden Knopf selbst starteten. Nach jedem Lauf schieden die zwei langsamsten Schwimmer aus. Die Frauen Lisa Sophie Selle von der SG Stormarn Barsbüttel und Christina Lehr vom Hofheimer SC boten den Zuschauern im Finale ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Freistilschwimmen, das Lisa Sophie Selle gewann. Die Herren losten Rückenschwimmen als Final-Lage. Mit nur drei Hunderstelsekunden Vorsprung siegte der Niederländer Karst Boersma vom Verein De Dinkel vor Fynn Niclas Mohlfeld von der SG Storman Barsbüttel.

Lonne Dijkhuis und Sebastian Tulea gewinnen Ursula Happe Pokal
Dortmunds erfolgreichste Schwimmerin Ursula Happe besuchte am Sonntag die Swim Race Days; der SV Westfalen widmete der Olympiasiegerin von 1956 den Pokal für die beste Leistung im Brustschwimmen. Ursula Happe, selbst Vereinsmitglied, überreichte den Pokal an die Niederländerin Lonne Dijkhuis vom Verein De Dinkel und an den Rumänen Sebastian Tulea vom Atena Sport Club.

Neu am Sonntag war das Team Race, bei dem für jede gemeldete Mannschaft zwei Schwimmerinnen und zwei Schwimmer an den Start gingen – sie starteten direkt hintereinander und legten als Team eine Strecke von 200 Meter Freistil zurück, wobei nur der letzte Schwimmer die komplette Distanz im Wasser blieb. Alle 50 Meter stieg der vordere Schwimmer aus – die übrigen Schwimmer wendeten und setzen ihr Rennen, ohne im eigenen Team zu überholen, fort. Das größte taktische Geschick bewies die Mannschaft von der SG Storman Barsbüttel. Das neue Format kam bei den Athleten und Trainern sehr gut an. Und auch das Publikum staunte, als auf den ersten 50 Metern 32 Schwimmer durch das Becken sprinteten.

Nach zwei Tagen Schwimmwettkampf ehrte der SV Westfalen Dortmund Christina Lehr vom Hofheimer SC und Stefano Razeto vom ST Erzgebirge für die beste sportliche Leistung. Der Iberiasports-Mannschaftspokal ging an den Hofheimer SC.

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