Eine runde Sache für den Sport und die Integration – Wemmer-Cup 2018

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12 Mannschaften der verschiedenen Dortmunder Jugendeinrichtungen nahmen am Turnier teil. (Fotos: IN-StadtMagazine)

JFSs Rahm und Lütgendortmund siegen

Das Finale der Altersklasse (AK) U20 könnte für die Begeisterung des gesamten Wemmer-Cups stehen. Das beliebte Bolzplatzturnier von Jugendeinrichtungen aus dem Dortmunder Süden und Westen wurde am letzten Samstag im September ausgetragen. Bei strahlendem Sonnenschein kickten die Jugendlichen einen ganzen Nachmittag lang auf dem Sportplatz neben der JFS Westerfilde an der Wenemarstraße.

Jeder der 18 Torschüsse des Siebenmeterschießens im U20-Finale wurde mit viel Jubel gefeiert. Schließlich besiegte das Team der Jugendfreizeitstätte (JFS) Rahm mit einem denkbar knappen 9:8 die Platzherren aus Westerfilde. Auch in der AK U15 musste nach einem spannenden 2:2-Remis ein Siebenmeterschießen die Entscheidung bringen. Auf dem Platz standen sich die Mannschaften Lüdo 1 und Lüdo 3 der JFS Lütgendortmund gegenüber. Mit 4:2 gewann Lüdo 1 das U15-Finale des Turniers.

Melanie Michels und Erwin Fischer vom Jugendamt der Stadt Dortmund ehrten am Ende des ereignisreichen Turniers die erfolgreichen Mannschaften mit Pokalen und Preisen. Auch die Gewinner der beiden „kleinen“ Finalspiele gingen nicht leer aus. In der AK U20 kam das Team der JFS Lütgendortmund vor Eichlinghofen auf den dritten Platz. Und das U15-Team der JFS Westerfilde besiegte die Jugendlichen aus Rahm.

Wie bereits im letzten Jahr hatten 2018 erneut zwölf Mannschaften der beteiligten Einrichtungen am Wemmer-Cup teilgenommen. „Es waren alles faire Spiele, die durch den Schiedsrichter Mustafa Yannik vom Projekt BUNTKICKTGUT souverän geleitet wurden“, freut sich Erwin Fischer, der Fachreferent für Kinder- und Jugendförderung im Stadtbezirk Huckarde. „Trotz der coolen Preise für die ersten drei Plätze – Gutscheine für Soccerworld, Kuhbar und Superfly – geben alle Jugendlichen Vollgas für die Sache und wollen nur den Pokal gewinnen“, erläutert Melanie Michels von der JFS Hombruch.

Dass es den beiden Pädagogen nicht nur um die reine Spielfreude geht, liegt in der Natur der Sache. „Wichtig ist unter anderem der stark integrative Ansatz des Wemmer-Cups“, sagt Fachreferent Erwin Fischer und nennt als Beispiel die beiden Mannschaften aus der Flüchtlingsunterkunft Grevendicks Feld, die mit Unterstützung der JFS Lütgendortmund ins Turnier gestartet sind. Melanie Michels kann bei der achten Auflage des Turniers beobachten, dass sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits gut kennen. „Das ist wie ein richtig großes Wiedersehen“, freut sich die stellvertretende Hombrucher JFS-Leiterin. Im nächsten Jahr wird es dann zum neunten Mal stattfinden.

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