Dortmunder Sporthallen öffnen vorerst noch nicht

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Dortmunds Hallensportler müssen sich noch weiter gedulden, bis sie in ihre Hallen zurückkehren können.(Symbolfoto: pixabay)

Aufgrund der derzeitigen Corona-Virus-Pandemie stehen seit geraumer Zeit auch die kommunalen Dortmunder Sportanlagen dem Freizeit- und Breitensport zur Nutzung nicht zur Verfügung.

Gemäß § 4 (4) der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) in der ab dem 7. Mai 2020 gültigen Fassung, ist der Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport wieder erlaubt – sofern der Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet.

Das alles aber unter der Bedingung, dass ein Abstand zwischen Personen von 1,5 Metern und die Einhaltung strikter Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen gewährleistet sein muss. Dusch-, Wasch-, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstige Gemeinschaftsräume dürfen nicht genutzt werden. Zudem sind Zuschauerbesuche vorerst untersagt. Bei Kindern unter 12 Jahren ist jedoch das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.

Auch die Öffnung der Turn- und Sporthallen sowie der Hallen- und Freibäder soll in Kürze wieder erfolgen.

Sportdirektor André Knoche hat darauf ragiert und ein Schreiben an den StadtSportBund zur Weiterleitung an die Dortmunder Sportvereine gesandt.

Darin heißt es, dass nach Rückmeldung vieler Vereinsvorstände und nach Einschätzung des StadtSportBund Dortmund diese Auflagen aber gerade bei einer kurzfristigen Umsetzung nicht zu erfüllen seien. Dabei seien insbesondere auch die unterschiedlichen Voraussetzungen der Vereine hinsichtlich des Organisationsgrades und der finanziellen Möglichkeiten zu berücksichtigen.

Außerdem lägen zu vielen Fragestellungen widersprüchliche Aussagen vor (Toilettennutzung, Öffnung der Vereinsgastronomie) oder aber es fehlten klare Handlungsanweisungen. Und auch die Beschaffung notwendiger Hilfsmittel (Desinfektion, Absperrung, Information) sei nicht mal eben über Nacht zu organisieren.

Die Stadt Dortmund sei sich daher mit dem StadtSportBund Dortmund einig, die Schließung der Sportanlagen so lange beizubehalten, bis ein zwischen allen Beteiligten abgestimmtes Konzept zum Trainingsbetrieb vorliege. Hier gingen allen Beteiligten Sorgfalt und Sicherheit eindeutig vor Schnelligkeit.

 

 

 

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