Die Nordstadt hat eine neue Attraktion: „Sportpark DKH“ bereichert Außenanlage des Dietrich-Keuning-Hauses

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(Bild: Dietrich-Keuning-Haus)

Das Dietrich-Keuning-Haus in der Dortmunder Nordstadt ist um eine Attraktion reicher: Am Freitag (26. Januar) eröffnete mit dem „Sportpark DKH“ das neu gestaltete Außengelände des Begegnungs- und Stadtteilzentrums. Kinder und Jugendliche, aber auch alle anderen Nutzerinnen und Nutzer können nun im gesicherten Außengelände klettern und Ball spielen, Parkourtraining machen, tanzen und vieles mehr. Die Außen-Spielfläche bietet einen künstlichen Kletterfelsen, eine freie Spielfläche mit weichem Tartanboden, einen Streetkick-Platz, einen fest installierten Grill, Sitzgelegenheiten zum Ausruhen und Austauschen sowie viel Platz für freies Spiel.

Für die Anlage investierten die Kulturbetriebe nach einem Ratsbeschluss aus dem Jahr 2015 rund 400.000 Euro. Bislang fehlte Dortmunds größtem Veranstaltungs- und Begegnungszentrum im kinderreichsten Stadtteil eine geeignete Außen-Spielfläche. Die Kinder und Jugendlichen, auf deren Initiative die Neugestaltung zurückgeht, wurden in die Planung eingebunden. Der Sportpark DKH ist eines der ersten Projekte von „nordwärts“, dem städtischen Zehn-Jahres-Projekt für die nördlichen Stadtbezirke.

Die kleine Multifunktionsspielfläche vor dem Kinderbereich des DKH kann nun für diverse Ballsportarten und Gruppenspiele genutzt werden. Die größere Außenfläche vor dem Jugendbereich bietet einen großen Sportplatz für Fußball-, Basketball-, Volleyball- oder Badmintonspiele. Er könnte auch als Trainingsgelände u. a. von Straßenfußballteams und für Spiele der Dortmunder Fußball-Liga „BUNTKICKTGUT“ genutzt werden.

„Leuchtturm“ des Sportparks DKH ist der neue, 10 Meter hohe Boulder-Felsen. Pädagogisch angeleitetes und gesichertes Klettern trainiert nicht nur den Körper, sondern unterstützt auch Sozialkompetenzen, baut Ängste ab und bewirkt einen maßvolleren Umgang mit der eigenen Risikobereitschaft.

Der neue Sportpark DKH bietet neben Spiel- und Sportmöglichkeiten sowie Rückzugsbereichen mit seinem gesicherten und abgegrenzten Außengelände nun auch die Chance, mit neuen Partnern und Trägern zusammenzuarbeiten und z.B. künftig Open-Air-Konzerte anzubieten. Zu den Nutzern der Anlage gehören die angrenzenden FABIDO-Kitas, aber auch die Feuerwehr, die am künstlichen Felsen trainieren möchte.

Um den spielenden Kindern und Jugendlichen einen geschützten Rahmen zu bieten, wird das Gelände durch zwei herausnehmbare Tore gesichert, ähnlich wie bei Tageseinrichtungen, Schulen und Jugendfreizeitstätten.

 

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