Spaziergänge zur Kunst im öffentlichen Raum gehen wieder weiter – Start mit „Neues Bauen im Kreuzviertel“

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Die Nicolai-Kirche kann während der Tour von innen besichtigt werden. (Archivfoto: IN-StadtMagazine)

Die Reihe der „Spaziergänge zur Kunst im öffentlichen Raum“ kann wieder starten: Am Donnerstag, 4. Juni, 17 Uhr führt der Architekt Sven Grüne zum Thema „Neues Bauen“ durchs Kreuzviertel.

Station macht die Gruppe an drei wichtigen Gebäuden der modernen Architektur in Dortmund, die im Zuge der südlichen Stadterweiterung der 1920er Jahre entstanden sind. Los geht es auf dem Max-Ophüls-Platz vor dem Eingang der Fachhochschule/Fachbereich Design (Max-Ophüls-Platz 2). Der Spaziergang endet um 18.30 am ehemaligen Arbeitsphysiologischen Institut am Rheinlanddamm 201.

Die Ideen und die Architektur des Bauhauses sind zum Inbegriff für die moderne Architektur geworden. Welche Spuren hat das Neue Bauen in Dortmund hinterlassen? Mit der Nicolaikirche der Dortmunder Architekten Pinno & Grund aus den späten 20er Jahren kann eine der ersten aus dem Baustoff Stahlbeton geschaffenen Kirchen von innen besichtigt werden. Dieser Bau veranschaulicht in besonderer Weise das Zusammengehen von neuen Konstruktionsmethoden und dem universellen Raumverständnis der Moderne.

Mit dem Gebäude der pädagogischen Akademie (heute Fachhochschule, Fachbereich Design) von Paul Fehmer (1929-30) und dem ehemalischen Arbeitsphysiologischen Institut von Wilhelm Delfs und Döll (1928-29) werden zwei weitere Gebäude des Neuen Bauens vorgestellt, die zur südlichen Stadterweiterung der 20er Jahre gehören. An diesen Gebäuden lassen sich wesentliche städtebauliche und architektonische Merkmale und wichtigen Bauaufgaben der modernen Architektur der 20er Jahre verstehen.

Der Spaziergang kostet sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Tickets gibt es ausschließlich an der Kasse des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3, Telefon (0231) 50-25525. Dort müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch ihre Daten hinterlassen. Es besteht keine Möglichkeit, am Tag der Tour vor Ort eine Karte zu erwerben.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer benötigen einen Mund-Nasen-Schutz und müssen die Abstandsregelung von 1,5 Metern einhalten. Die Gruppe wird auf acht Menschen beschränkt.

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