„Schutzmasken-Manufaktur“ der Caritas läuft auf Hochtouren

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Nirgendwo wird aktuell so händeringend Nachschub benötigt wie bei Schutzmasken. In der Upcycling-Werkstatt der Caritas laufen daher täglich die Maschinen heiß. Um die Produktion kümmern sich u. a. Sibongile Mathibe, Gabriele Krettek und Projektleiterin Bärbel Jostwerner (v. l.); (Foto: IN-StadtMagazine)

Während die Dortmunder AWO zahlreiche Ehrenamtliche zur Produktion von Schutzmasken gewinnen konnte (www.in-stadtmagazine.de/dortmund/das-awo-netzwerk-zur-masken-herstellung-ueber-200-freiwillige-beteiligen-sich-93230), beschreitet die hiesige Caritas einen etwas anderen Weg:

In der – selbstverständlich derzeit für Workshops gesperrten – eigenen Upcycling-Werkstatt in der Nähe des Borsigplatzes wurde kurzerhand Platz geschaffen für Stoffbahnen und Zuschnitte. Jetzt lässt ein insgesamt fünfköpfiges Team – eine von ihnen im Home-Office – die Nähmaschinen heiß laufen, um sowohl für den internen als auch den öffentlichen Bedarf Masken herzustellen. Das entsprechende Material stammt aus gründlichst gereinigten Textilspenden an den Verband. Immerhin 15 – 20 Exemplare kommen pro Tag und Maschine auf diese Art zusammen.

Wer Bedarf hat, kann sich im Bernhard-März-Haus an der Osterlandwehr 11 melden. Abgegeben werden können nachvollziehbarerweise nur kleine Mengen, dafür gibt’s gratis sogar eine Pflegeanleitung mit dabei. Und Leiterin Bärbel Jostwerner verspricht: Bis auf weiteres werden die Nähmaschinen in der Upcycling-Werkstatt nicht stillstehen.

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