Rund um den PHOENIX See geht es jetzt möglichst nur noch im Uhrzeigersinn

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Archivfoto: IN-StadtMagazine

Der PHOENIX See hat für viele Spaziergänger*innen, Radfahrende und sportlich aktive Menschen geradezu eine magische Anziehungskraft. Doch das Coronavirus hat uns in eine Situation gebracht, in der man möglichst zuhause bleiben soll. Zwar gibt es keine Ausgangssperre und ein Spaziergang im Grünen ist somit erlaubt. Aber aufgrund des angekündigten schönen Wetters und der beginnenden Osterferien ist damit zu rechnen, dass es am Phoenix-See ganz schnell wieder voll wird.

Die Stadt Dortmund erklärt die Fußwege rund um den Phoenix-See daher zur „Einbahnstraße“. Dies ist ein Appell an die Bürger*innen. Nur noch eine einzige Laufrichtung – und zwar im Uhrzeigersinn – wird empfohlen. Zahlreiche Schilder werden seit Freitag vor Ort aufgehängt, die die Laufrichtung anzeigen und die vorhandene Beschilderung ergänzen.

Damit soll vermieden werden, dass sich die Menschen zu nahe kommen. Denn das kann schnell passieren, wenn viele Menschen unterwegs sind und sich dann auch noch auf den Wegen entgegenkommen und begegnen. Die geltenden Abstandsregeln sind dann kaum noch einzuhalten. Das Coronavirus hätte in so einem Fall leichtes Spiel, denn es verbreitet sich auch draußen im Freien.

Wer also am PHOENIX See spazieren gehen möchte, sollte wissen, dass er prinzipiell den gesamten See umrunden müsste, um zum Ausgangspunkt zurück zu kommen. Alternativ kann man allerdings auch eine der zahlreichen Anwohnerstraßen benutzen, die am See entlangführen, um zurück zu gelangen.

Grundsätzlich gilt für alle stark frequentierten Grünanlagen wie dem PHOENIX See, vor allem in der augenblicklichen Osterferienzeit: Zu zweit darf man natürlich draußen unterwegs sein – als Familie, die zusammen lebt, dürfen es entsprechend mehr Personen sein. Allerdings können viele „Zweiergruppen“ zusammen bei großer Nähe auf engem Raum (auf schmalen Wegen) trotzdem eine Ansammlung ergeben, die die Ordnungskräfte auflösen müssen. Und dies gilt insbesondere bei „Begegnungsverkehr“.

Die Ordnungskräfte können und müssen eingreifen, wenn es zu Ansammlungen kommt. Sie greifen aber nicht ordnungsrechtlich durch, wenn sich jemand nicht im Uhrzeigersinn, sondern in die entgegengesetzte Richtung bewegt. Die Laufrichtung ist keine Maßnahme mit Ordnungsrechtscharakter, sondern eine Empfehlung, die auf die Einsicht und Mithilfe der Seebesucher*innen setzt.

Der von der Stadt Dortmund am PHOENIX See eingesetzte Sicherheitsdienst wird die See-Spaziergänger*innen jedoch hier und da an die Einhaltung der vorgegebenen Richtung erinnern.

 

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