Reinoldi-Sekundarschule wird Gesamtschule – Planungsprozess vorgestellt

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Die Planungsgruppe mit Schuldezernentin Daniela Schneckenburger (vorne l.), Bezirksbürgermeister Wilhelm Tölch (Mitte) und Schulleiter Christian Pätzold (2. v. r). (Fotos: IN-StadtMagazine)

Aus der dreizügigen Reinoldi-Sekundarschule in Westerfilde soll zum Schuljahr 2021/22 eine vierzügige Gesamtschule werden – vorbehaltlich eines entsprechenden Ratsbeschlusses im Dezember. Damit trägt die Stadt Dortmund der anhaltend starken Nachfrage nach dieser Schulform Rechnung.

Der Prozess wird von einer Planungsgruppe vorbereitet, die aus Vertreter*innen aus Schulleitung, Eltern- und Schülerschaft der Reinoldi-Sekundarschule, umliegenden Grundschulen, Schulaufsicht sowie der Stadt Dortmund als Schulträger besteht. Schuldezernentin Daniela Schneckenburger und Schulleiter Christian Pätzold (Reinoldi-Sekundarschule) informierten über den Stand des Umwandlungsprozesses und gaben Bezirksbürgermeister Wilhelm Tölch sowie der Bezirksvertretung Mengede einen Ausblick auf die zukünftige Gesamtschule.

Die Umwandlung der Schule soll im laufenden Betrieb stattfinden: Kinder, die sich zum Schuljahr 2021/22 im fünften Jahrgang anmelden, besuchen eine Gesamtschule, während die bisherige Schülerschaft der Sekundarschule bis zum Ende ihrer Schullaufbahn in dieser Schulform verbleibt. Um das pädagogische Konzept der neuen Gesamtschule zu erstellen, tagt seit Mai regelmäßig die bereits erwähnte Planungsgruppe.

Durch die Umwandlung der Sekundarschule in eine Gesamtschule reagiere man auf steigende Schulkinderzahlen und trage der anhaltend starken Nachfrage nach dieser Schulform Rechnung, sagte Schuldezernentin Daniela Schneckenburger. In Zukunft können Schüler*innen direkt, ohne einen Schulwechsel in die gymnasiale Oberstufe wechseln und erhalten damit die Möglichkeit, alle Schulabschlüsse an dieser Schule zu erwerben. Die gymnasiale Oberstufe der Gesamtschule startet zum Schuljahr 2027/28.

Daniela Schneckenburger wünschte der Schule „spannende Jahre des Aufbaus“.
Sekundarschulleiter Christian Pätzold betonte, dass sich die künftige Gesamtschule auch weiterhin den gelingenden Übergängen ihrer Schüler*innen verpflichtet fühlt. Der bewährte Reinoldi-Zukunftspakt werde erhalten bleiben – er sichert den Schüler*innen unter bestimmten Voraussetzungen den Anschluss in eine duale Ausbildung.

In der anschließenden Diskussion lobte Bezirksbürgermeister Wilhelm Tölch den Schulentwicklungsprozess und sicherte auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit der Bezirksvertretung Mengede mit den Schulen des Bezirks zu.

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