Regionales Berufsbildungszentrum Dortmund will berufliche Bildung regional stärken

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Start des Regionalen Berufsbildungszentrums mit Ministerin Yvonne Gebauer (vordere Reihe Mitte) und Schuldezernentin Daniela Schneckenburger (vordere Reihe, 4. v. l.) sowie den beteiligten Schulleitungen. (Foto: Roland Gorecki, Dortmund Agentur)

Am 17. Januar fand die feierliche Auftaktveranstaltung des Schulversuchs „Regionales Berufsbildungszentrum Dortmund“ im gemeinsamen Veranstaltungssaal des Robert-Schuman-Berufskollegs, Robert-Bosch-Berufskollegs statt. Die Stadt Dortmund und das Land NRW unterstützen den auf fünf Jahre angelegten Schulversuch, indem über eine Geschäftsstelle die pädagogischen und administrativen Belange entwickelt, organisiert und evaluiert werden.

Berufliche Bildung regional stärken und auf die regionalen Erfordernisse anpassen – das steht im Mittelpunkt des Schulversuchs „Regionales Berufsbildungszentrum Dortmund“. Mit Blick auf den Strukturwandel, die demografische Entwicklung und den zukünftigen Fachkräftebedarf haben die acht Städtischen Berufskollegs ihre Schulen zu einem Regionalen Berufsbildungszentrum (RBZ) weiterentwickelt und den 2013 unterzeichneten Kooperationsvertrag mit der Schulträgerin Stadt Dortmund und dem damaligen Ministerium für Schule und Weiterbildung in einen Schulversuch übertragen.

Dieser Schulversuch zielt darauf, Strukturen und Bildungsangebote zu entwickeln, die an den Bedarfen und Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie der ausbildenden Betriebe orientiert sind.

In dem Regionalen Berufsbildungszentrum (RBZ) setzen die Berufskollegs und die Stadt Dortmund gemeinsame Konzepte, Methoden und Instrumente um. Ziel ist es, ein zielgruppenspezifisches, bedarfsgerechtes und kompetenzorientiertes Bildungsangebot für die Schülerinnen und Schüler in der Region vorzuhalten und ein gutes Beratungssystem zu etablieren. Es gilt, den Wirtschaftsstandort Dortmund zu stärken und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Der Leitungskonferenz gehören Schuldezernentin Daniela Schneckenburger sowie die Schulleitungen aller acht Berufskollegs an.

Ein Beirat unter Beteiligung der Schulaufsicht, der IHK zu Dortmund und HWK Dortmund, den Lehrerräten, der Agentur für Arbeit, dem DGB, der Vorsitzenden des Schulausschusses der Stadt, dem Fachbereich Schule und der Wirtschaftsförderung begleitet die Arbeit. Dieses Gremium wird eingebunden in den Dortmunder Beirat „Übergang Schule – Arbeitswelt“, der Impulse für die Ausgestaltung gibt und die Entwicklungsarbeit aktiv begleitet.

Das Regionale Berufsbildungszentrum setzt sich insbesondere dafür ein, dass

  • durch ein ausgebautes und verstetigtes Monitoring die Regionale Bildungsangebotsplanung der Stadt Dortmund unterstützt wird.
  • durch die RBZ-Geschäftsstelle und den RBZ-Verbund neue Wege zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit gefunden werden.
  • Abschluss- und Anschlussoptionen für unterschiedliche Zielgruppen von Lernenden in Dortmund eröffnet werden.
  • die Attraktivität der dualen Berufsbildungsgänge in der Region durch das Angebot doppelqualifizierender Bildungsgänge – gleichzeitiger Erwerb eines Berufsabschlusses und der Fachhochschulreife – gestärkt wird und
  • die Integrationsperspektive von Jugendlichen der internationalen Förderklassen verbessert wird.

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