Nachbarstreit nicht eskalieren lassen: Aktueller Ratgeber klärt über gesetzliche Regelungen auf

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Symbolfoto: pixabay

Wenn Nachbarn über das Musizieren im Haus streiten, dürfen Gerichte keine zu strengen Maßstäbe anlegen. In gewissen Grenzen muss es als übliche Freizeitbeschäftigung möglich sein.

So urteilte der Bundesgerichtshof (BGH), als er kürzlich den Clinch eines Trompetenspielers mit seinen Nachbarn lösen musste. Ob nun Musik, Gequake der Frösche im Teich oder ein über die Grundstücksgrenze ragender Obstbaum Stein des Anstoßes ist – ein
gerichtlicher Rechtsstreit sollte immer erst am Ende stehen.

Der neu aufgelegte Ratgeber der Verbraucherzentrale „Meine Rechte als Nachbar“ rät,
die Eskalation von solchen Querelen zu vermeiden. Um Konflikte selbst lösen zu können, hilft es, seine Rechte, aber auch seine Schranken als Nachbar zu kennen. Die Leserinnen und Leser bekommen einen Überblick, welche Beeinträchtigungen sie hinnehmen müssen und wogegen sie sich wehren können.

Das Buch bietet jede Menge Praxisbeispiele und geht auf das Nachbarrecht, die gesetzlichen Regelungen im Bürgerlichen Gesetzbuch sowie die Vorschriften der einzelnen
Bundesländer ein. Die Themen reichen dabei vom Lärm über störendes Laub oder den Gestank des Komposthaufens bis zum Grenzüberbau.

Der Ratgeber „Meine Rechte als Nachbar“ hat 224 Seiten und kostet 14,90
Euro, als E-Book 11,99 Euro.

Bestellmöglichkeiten:
Im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter 0211 /38 09-555.

Der Ratgeber ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen u.a. in Dortmund Reinoldistr.7-9 und im Buchhandel erhältlich.

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