Projekt iResilience: Dem Klimawandel im Quartier begegnen – Jungferntal und Schützenstraße Pilotprojekte

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Symbolfoto: pixabay

Die Folgen des Klimawandels, wie zunehmende Starkregenereignisse und anhaltende Hitze- und Trockenperioden, werden Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Entscheidungsträgerinnen und -träger in Verwaltung und Politik zukünftig immer häufiger vor neue Herausforderungen stellen.

Dabei haben Städte und Stadtgesellschaften eine besondere Rolle: sie müssen sich einerseits vorausschauend an den Klimawandel anpassen; andererseits müssen sie ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber den Klimafolgen (Klimaresilienz) verbessern.

Dies ist der Ausgangspunkt für das Verbundvorhaben „iResilience“, das die Koordinierungsstelle „nordwärts“ in Kooperation mit der Stadtentwässerung Dortmund und der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund sowie weiteren wissenschaftlichen Instituten in den kommenden zwei Jahren durchführt.

Im Rahmen des Projekts wird in drei Quartieren in Dortmund und Köln mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Unternehmen, Politik, Verwaltung und bürgerschaftlichen Initiativen erprobt, wie den Herausforderungen des Klimawandels begegnet werden kann und gleichzeitig die Umwelt- und Lebensqualität verbessert wird.

In Dortmund wurden dazu zwei Pilotgebiete ausgewählt: Schützenstraße und Umgebung in der Nordstadt sowie Jungferntal/Huckarde.

iResilience unterstützt die in diesen Stadtvierteln lebenden und sich engagierenden Menschen und Einrichtungen dabei, innovative Lösungen zur Klimavorsorge zu entwickeln und zu erproben. Dies erfolgt in einem umfassenden Beteiligungs- und Kooperationsprozess, bei dem gemeinsam Lösungen in den Bereichen ‚Stadtgrün‘, ‚Starkregenvorsorge‘ und ‚Hitze und Gesundheit‘ erarbeitet werden.

Zum Projektstart am 24. Juni 2019 um 17 Uhr, sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Initiativen und Vereine herzlich eingeladen.

Das Projekt wird im Rahmen der Bekanntmachung „Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das BMBF unterstützt Kommunen dabei, im Verbund mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern innovative Prozesse, Konzepte und Instrumente zu entwickeln und zu erproben, mit denen die Klimaresilienz von Städten und der Stadtgesellschaft kontinuierlich gestärkt werden kann.

Projekt-Auftakt in Dortmund
Am 24. Juni 2019, 17 bis 20 Uhr, startet das Projekt iResilience im Depot Kulturort, Proberaum im Theater (Immermannstraße 29, 44147 Dortmund).

Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger, Initiativen, Vereine, Akteure und die lokale Wirtschaft aus den Quartieren Jungferntal und Nordstadt herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Um eine vorherige Anmeldung per E-Mail (apoppe@stadtdo.de) zur besseren Einschätzung der Anzahl der Teilnehmenden wird herzlich gebeten.

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