ProFiliis unterstützt Kinderglück-Schulranzenprojekt

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(v. l.): Thomas Schieferstein (ProFiliis-Stiftung) & Bernd Krispin (Stiftung Kinderglück) während der symbolischen Scheckübergabe; (Foto: Stiftung Kinderglück)

Die Dortmunder ProFiliis-Stiftung spendet 20.000 Euro an die Stiftung Kinderglück, um das jährliche Schulranzenprojekt für von Kinderarmut betroffene Erstklässler*innen zu unterstützen.

Es handelt sich um die größte Einzelspende, die ProFiliis je an ein Projekt im Raum Dortmund ausschüttete. Durch den Betrag können 333 Kinder erreicht werden, die ohne die Unterstützung der beiden Stiftungen an ihrem ersten Schultag mit einem Jutebeutel oder einer Plastiktüte vor der Schule stünden. Dank eines Artikels der Ruhr Nachrichten, der die coronabedingte schlechte Spendensituation des Schulranzenprojektes beleuchtete, fanden die beiden Dortmunder Stiftungen für dieses Projekt zusammen.

„Ich hatte morgens in den Ruhr Nachrichten davon gelesen, dass es fraglich war, ob in diesem Jahr alle Kinder, für die ein Antrag gestellt worden war, auch tatsächlich einen Schulranzen erhalten würden. Wir haben uns im Team dann ohne langes Überlegen sehr schnell entschieden, Kinderglück bei der Schließung der Finanzierungslücke zu unterstützen. Wir verfolgen die Arbeit von Kinderglück bereits seit längerer Zeit und waren schon immer von der tollen Idee, aber auch dem starken ehrenamtlichen Engagement der vielen Helfer beeindruckt“, so Thomas Schieferstein, Vorstand der ProFiliis-Stiftung.

Als Förderstiftung ist ProFiliis immer auf der Suche nach Projekten, die der eigenen Vision und Mission entsprechen. Aufgrund der Coronapandemie finden diverse geförderte Projekte nicht statt. Dadurch wurden unerwartet Fördermittel für das Jahr 2020 frei. Ein Mehr an Chancengleichheit zu unterstützen und Kinderarmut etwas entgegenzusetzen, entspricht den Werten von ProFiliis. Die Spendensumme von 20.000 Euro sieht die Stiftung im Kinderglück-Schulranzenprojekt sinnvoll investiert. Am 4. Juni werden insgesamt 2.100 Ranzensets an Antragsteller*innen verteilt.

 

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