Wahlausschuss teilt Dortmund zur Kommunalwahl 2020 in 40 Wahlbezirke ein

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Die Abgrenzungen der Wahlgebiete werden noch bekanntgegeben. (Symbolfoto: pixabay)

Für die Kommunalwahlen in Dortmund am 13. September 2020 tagte am 2. Okober erstmalig der Wahlausschuss. In seiner Sitzung teilte er das Dortmunder Stadtgebiet in 40 Wahlbezirke ein.

Bei der Wahl des Rates der Stadt Dortmund können wahlberechtigte Personen in den Wahlbezirken ihre Stimme für Direktkandidatinnen und Direktkandidaten der Parteien und Wählergruppen oder auch für Einzelbewerberinnen und Einzelbewerber abgeben. Wer die meisten Stimmen in einem Wahlbezirk erhalten hat, ist direkt in den Rat der Stadt Dortmund gewählt. Alle abgegebenen gültigen Stimmen zählen gleichzeitig für die Reserveliste der jeweiligen Partei oder Wählergruppe.

Neue Berechnungsgrundlage
Durch eine Änderung des Kommunalwahlgesetzes hat sich die Berechnungsgrundlage für die Einteilung der Wahlbezirke dahingehend geändert, dass nicht wie bisher alle Einwohnerinnen und Einwohner, sondern nur noch Personen mit deutscher oder der Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union berücksichtigt werden. Unter Berücksichtigung dieser Gesetzesänderung waren bei der Wahlbezirkseinteilung einige Änderungen zwingend erforderlich.

Die maßgeblichen Einwohnerzahlen im Stadtbezirk Innenstadt-Ost führten dazu, dass dort ein zusätzlicher Wahlbezirk eingerichtet werden musste. Um die rechtliche Vorgabe von 40 Wahlbezirken einzuhalten, wurde nach mathematischen Gesichtspunkten der Stadtbezirk Huckarde um einen Wahlbezirk reduziert.

Neben dieser Entscheidung wurde noch eine geringfügige Änderung an zwei von vier Wahlbezirken im Stadtbezirk Aplerbeck beschlossen. Die dortige Verschiebung der Wahlbezirksgrenzen führt zu einer gleichmäßigeren Verteilung der maßgeblichen Einwohnerinnen und Einwohner.

Die Abgrenzungen der Dortmunder Wahlbezirke werden nach jetzigem Stand am 11. Oktober 2019 in den Dortmunder Bekanntmachungen veröffentlicht.

Die Parteien und Wählergruppen haben dann die Möglichkeit, in Vertreter-, Mitglieder- oder Wahlberechtigtenversammlungen die Direktkandidatinnen und Direktkandidaten für die Wahlbezirke aufzustellen.

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