Über 40 Mio. Euro Investition in den „DigitalPakt Schule“ Dortmund

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Symbolfoto: pixabay

In seiner letzten Sitzung befasste sich der Verwaltungsvorstand mit der beabsichtigten Umsetzung des „DigitalPakts Schule“ an den städtischen Schulen und leitete die Vorlage an den Rat zur Beschlussfassung weiter.

Mit Wirkung zum 15. September wurde landesrechtlich die Umsetzung des „DigitalPakts Schule“ geregelt. Die Stadt Dortmund als Schulträgerin von 155 Schulen erhält eine maximale Zuwendungssumme in Höhe von 36.366.658 Euro und hat einen zehnprozentigen Anteil an den Gesamtausgaben in Höhe von 4.040.740,- Euro zu erbringen.

„Mit der vom Rat 2017 beschlossenen Finanzierung von digitaler Infrastruktur in städtischen Schulen in Höhe von ca. 15,8 Mio. Euro über das Kreditprogramm „Gute Schule 2020“ und mit der Teilnahme am „DigitalPakt Schule“ kann die Stadt Dortmund neben der laufenden Finanzierung aus dem aktuellen Medienentwicklungsplan in Höhe von rund 1,7 Mio. Euro jährlich zwischen 2017 bis 2025 insgesamt rund 66,4 Mio. Euro in die Modernisierung digitaler Infrastruktur in Schulen investieren“, freut sich Schuldezernentin Daniela Schneckenburger.

Die Mittel aus dem „DigitalPakt Schule“ sollen eingesetzt werden für:

• die Modernisierung/Vervollständigung der IT-Grundstruktur in den Schulen (LAN-/WLAN-Strukturen, digitale Präsentationstechnik) – ca. 22 Mio. Euro

• die Beschaffung von digitalen Arbeitsgeräten (schulgebundene Lehrerarbeitsplätze, 3D-Drucker,„MINT“-spezifische digitale Geräte) – ca. neun Mio. Euro

• die Beschaffung von schulgebundenen mobilen Endgeräten – ca. 6,4 Mio. Euro

• die Beschaffung von Serversystemen und die Ausweitung des Mobile Device Managements zur Verwaltung der mobilen Endgeräte – ca. drei Mio. Euro

Hinzu kommen weitere Investitionen der Stadt. Für die Umsetzung des „DigitalPakts Schule“ und für die Aufrechterhaltung und den Betrieb der beschafften technischen Ausstattung wird zusätzliches Personal benötigt. Zudem ist mit steigenden Kosten für die Softwarepflege zu rechnen. Diese laufenden Kosten sind in den Kredit-/Förderprogrammen explizit ausgenommen.

Der Fachbereich Schule und das Dortmunder Systemhaus statten die Schulen seit Jahren systematisch mit digitaler Technik aus und vernetzten sie intern und extern. Mit der verbindlichen Einführung des Medienkompetenzrahmens an allen Schulen in NRW im Jahr 2018 ist auch ein verstärkter Einsatz moderner Informationstechnik an den Dortmunder Schulen erforderlich geworden.

„Ziel ist es, dass alle Kinder und Jugendlichen bis zum Ende ihrer Schullaufbahn die Schlüsselqualifikationen für einen sicheren, kreativen und verantwortungsvollen Umgang mit Medien, eine umfassende Medienkompetenz und eine informatische Grundbildung erwerben können“, so Schneckenburger.

Der „DigitalPakt Schule“ knüpft an die Strategie „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom 2016 sowie an die Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ 2016/2017 an.

2018 hatten die Bundesregierung und der Bundestag die Absicht erklärt, die fortschreitende Digitalisierung in den Schulen in den Jahren 2019 bis 2023 mit insgesamt fünf Milliarden Euro zu fördern. Das Land NRW erhält davon 1,054 Milliarden Euro.

Zum 17. Mai 2019 trat die gemeinsame Verwaltungsvereinbarung „DigitalPakt Schule 2019 bis 2024“ zwischen dem Bund und den Ländern in Kraft. Der Bund gewährt den Ländern Finanzhilfen für gesamtstaatlich bedeutsame Investitionen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der digitalen kommunalen Bildungsinfrastruktur.

Gleichzeitig verpflichten sich die Länder, digitale Bildung durch pädagogische Konzepte, Anpassung von Lehrplänen und Umgestaltung der Lehreraus- und -weiterbildung umzusetzen. Sie verpflichten sich zudem, gemeinsam mit den Kommunen zur Sicherstellung von Betrieb und Wartung der technischen Infrastruktur.

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