Projekt PuLS soll öffentlich verfügbare Ladeinfrastruktur auf Privatgelände ermöglichen

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Symbolfoto: pixabay

Der Verwaltungsvorstand hat in seiner Februar-Sitzung die Durchführung des Förderprojekts „PuLS – Parken und Laden in der Stadt“ zur Kenntnis genommen. Der Verwaltungsvorstand hat zudem die Weiterleitung der Vorlage an die politischen Gremien veranlasst.

Im Verbundprojekt Parken und Laden in der Stadt (PuLS) soll Ladeinfrastruktur im urbanen Raum in Dortmund aufgebaut und in die Elektromobilitäts- und Ladeinfrastrukturstrategie der Stadt Dortmund eingebettet werden. Die Ladeinfrastruktur soll im Projekt auf privatem Grund errichtet, über eine Sharing-Plattform unter Berücksichtigung auch öffentlich verfügbar gemacht werden und so dazu beitragen, den Umstieg auf elektrische Mobilität in Dortmund zu beschleunigen.

Das PuLS-Projekt will damit auch zu Lösungen zum Verkehrs- und Parkraummanagement für emissionsfreie Innenstädte beitragen und Parkraumsuchverkehre in stark verdichteten urbanen Quartieren verringern. Um dieses Ziel zu erfüllen, soll u. a. die dezentrale Ladeinfrastruktur zur Ladung von Elektrofahrzeugen mit innovativer Parkraumsensorik verknüpft und insbesondere auf privaten Stellflächen z. B. im Umfeld des Dortmunder Kreuzviertels, einem beliebten innerstädtischen Wohnquartier mit hohem Gastronomie-Anteil, eingebracht werden. Dort steht eine Vielzahl von Innen- und Garagenhöfen mit einer nicht unerheblichen Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung.

Auch wenn diese Parkplätze in erster Linie den Bewohnerinnen und Bewohnern der Häuser der umgebenden Häuser zur Verfügung stehen, ergibt sich die Möglichkeit, während der Abwesenheit der KFZ der Bewohner, insbesondere während der üblichen Arbeitszeiten an den Wochentagen, dieses Parkraumpotential – ergänzt um Ladeinfrastruktur – externen Besuchern des Kreuzviertels nutzbar zu machen.

Teil des Projekts ist die Entwicklung einer Plattform, welche die Kommunikation zwischen Parkplatzbesitzer und vorübergehenden externen Parkplatznutzern genauso wie die Identifikation von freien Stellplätzen ermöglicht.

Das Projekt wurde beim Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur beantragt.

Eingebettet ist das Projekt in die Smart City-Strategie der Stadt Dortmund. Im Falle der Förderzugsage, wir die Projektkoordination im Chief Information Office im Amt für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters und des Rates der Stadt Dortmund angesiedelt, wodurch die Integration in die gesamtstädtische Strategie gewährleistet wird.

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LoyalGo
LoyalGo

Ein tolles Projekt. Als Dortmunder freuen wir uns darauf mit unserem Startup LoyalGo (Aufbau von gewinnbringender Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität – https://www.loyalgo.de/) auch einen Beitrag für das Gelingen des PuLS-Projektes leisten zu können.

Volker Fricke
Volker Fricke

Cool – Glückwunsch. Das Thema private Ladestationen für öffentliche Nutzung teilen (Sharing Platform) gibt es breits und wurde gefördert durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg. Gerne mehr davon über unsere Kontakt Email info at e3charge.net : https://youtu.be/sNbwC0ll8-g