Land NRW fördert Anstrengungen für eine emissionsfreie Dortmunder Innenstadt

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NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (l.) übergibt Oberbürgermeister Ullrich Sierau den Förderbescheid (Foto: Stadt Dortmund)

NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat Ende April im Dortmunder Rathaus im Kontext des Förderbereichs „Emissionsfreie Innenstadt“ einen Förderbescheid an Oberbürgermeister Ullrich Sierau übergeben. Die Landesregierung unterstützt in dem Projektaufruf „KommunalerKlimaschutz.NRW“ und insbesondere im Förderbereich „Emissionsfreie Innenstadt“ Kommunen bei der Umsetzung von Maßnahmen im Verkehrsbereich zur Verringerung von Treibhausgasemissionen. Die Stadt Dortmund konnte sich mit ihrer integrierten Strategie „Stadtluft ist (emissions-)frei – Dortmunds Einstieg in eine emissionsfreie Innenstadt“ im besonderen Förderbereich durchsetzen.

Dortmund ist damit die erste Stadt, die im Rahmen des Förderbereichs „Emissionsfreie Innenstadt“ einen Förderbescheid erhält. Mit dem Projekt fördert die Stadt Dortmund nachhaltige Mobilität und will Menschen bewegen, möglichst viele Wege in die Dortmunder Innenstadt zu Fuß, per Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder elektrisch angetrieben Fahrzeugen zurückzulegen und durch die Verringerung des Kfz-Verkehrs erhebliche positive Effekte für den Klimaschutz zu erzielen.

16 Maßnahmen
Ziel aller Maßnahmen ist die Verringerung der Emissionsbelastung in der Innenstadt und somit eine Verbesserung der Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger. Um dieses Ziel zu erreichen, verbindet die Umsetzungsstrategie „Stadtluft ist (emissions-) frei – Dortmunds Einstieg in eine emissionsfreie Innenstadt“ unter den Leitthemen City, Wall, Achsen, Quartier sowie mehreren Querschnittsthemen 16 Maßnahmen.

Für jedes Thema sind abgestimmte Maßnahmen zur Förderung der klimafreundlichen Verkehrsmittel erarbeitet worden. Darunter fallen Baumaßnahmen, Planungsprojekte, Maßnahmen zum Mobilitätsmanagement und zur Förderung der Elektromobilität sowie eine breit angelegte Marketingkampagne und Öffentlichkeitsbeteiligung. Schwerpunkte liegen dabei auf der Verbesserung der Situation für den Radverkehr und der Förderung der Elektromobilität sowohl im Personenverkehr als auch im innerstädtischen Liefer- und Wirtschaftsverkehr. Ein Beispiel für eine innovative Maßnahme zur Förderung der Elektromobilität ist die Bevorrechtigung von E-Taxen durch digitale Erfassung und Anzeige im Bereich der Bahnhofsvorfahrt.

Langjährige Aktivitäten der Stadt Dortmund
Die Stadt Dortmund knüpft damit an ihre langjährigen Aktivitäten im Bereich des Klimaschutzes und der Förderung nachhaltiger Mobilität an. „Die jahrzehntelangen Bemühungen der Stadt machen weitere Fortschritte“, so Oberbürgermeister Ullrich Sierau. So ist die Umsetzungsstrategie zur Emissionsfreien Innenstadt nicht das erste Projekt zu diesem Thema, für das die Stadt Dortmund erfolgreich Fördermittel akquirieren konnte.

Hervorzuheben ist die Bewilligung und Förderung des Projektes NOX-Block durch den Bund Anfang dieses Jahres, das in die Smart City-Strategie der Stadt eingebettet ist. Im Rahmen des Projektes NOX-Block wird die bestehende Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge erheblich ausgebaut. Die Elektrifizierung des Pkw-Verkehrs trägt dazu bei, die lokalen Stickoxid-Emissionen zu verringern. Dortmund baut so seine Vorreiterrollen beim kommunalen Einsatz von Elektromobilität aus. Umgesetzt wird NOX-Block zusammen mit den Städten Schwerte, Iserlohn, den Stadtwerken Schwerte, der TU Dortmund, der DEW21, der Stadtwerke Iserlohn GmbH, der ubitricity GmbH und der Bergischen Universität in Wuppertal.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau bedankte sich beim Land NRW für die Förderung der Dortmunder Maßnahmen im Rahmen des Förderbereichs „Emissionsfreie Innenstadt“, würde sich aber freuen, wenn künftig Bewilligungsverfahren im Sinne des Klimaschutzes beschleunigt würden. „Der Klimaschutz darf nicht zum Opfer von Bürokratie werden.“

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