HWK Dortmund: Pläne gegen Bildmanipulation bedrohen Existenz vieler Fotografen

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U. a. für die Abholung von Reisepässen können online Termine vereinbart werden. (Symbolfoto: pixabay)

Ein Gesetzentwurf des Bundesinnenministeriums (BMI) nimmt das Kerngeschäft zahlreicher Fotografen in den Fokus: Um Bildmanipulationen zu verhindern, könnten ab 2022 Pass- und Ausweisbilder nur noch unter Aufsicht in der Passbehörde erstellt werden dürfen.

Hierzu erklärt Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer (HWK) Dortmund:

„Die Pläne der Bundesregierung sind für viele kleine und mittlere Unternehmen existenzbedrohend. Das Anfertigen von Passbildern stellt nicht nur einen zentralen Service dar, sondern ist gleichzeitig ein Instrument zur Neukundenakquirierung. Statt das Passbildgeschäft zu verstaatlichen, würden wir es begrüßen, wenn das Handwerk als Partner bei der Entwicklung technischer Verfahren zur Verhinderung von Bildmanipulation einbezogen würde.“

Im Kammerbezirk Dortmund sind aktuell 609 Fotografen in die Handwerksrolle eingetragen. Bundesweit sind rund 45.000 eingetragene Fotostudios betroffen.

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