Grüner „Fahrradparteitag“ in Hörde

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Der Grüne „Fahrradparteitag“ hielt die Verkehrswende im Blick. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Wer in Corona-Zeiten einen Parteitag ausrichten möchte, muss kreativ werden. So geschehen bei der Dortmunder SPD Anfang Juni. Mit ihren PKW trafen sich die Mitglieder im Autokino auf Phoenix-West. Darauf anspielend – mit einer klimafreundlichen Verkehrswende im Blick – versammelten sich am Samstag Mitglieder und Kandidierende der Dortmunder Grünen mit ihren Fahrrädern auf dem Gelände vor dem Hochofen, um dort mit Fahnen und Plakaten in die Kameras der Medienvertretenden zu winken.

Zuvor jedoch trafen sie sich in der Innenstadt, um gemeinsam nach Hörde zu radeln. Vor der Hörder Burg, während der in der Hitze bitternötigen Trinkpause, war Zeit für ein bisschen Politik. „Auch in der Coronakrise schläft die Klimakrise nicht!“, betonte Kreisverbandssprecher Julian Jansen. Auch die Grüne Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin Daniela Schneckenburger ist der Überzeugung: „Es gibt enorm viel zu tun!“ Am 13. September tritt sie als OB-Kandidatin zur Kommunalwahl an und knüpft ihre Kandidatur auch an eine mangelnde Gleichberechtigung, die sie in der Stadtgesellschaft erkennt. Gegebenenfalls wäre sie die erste Frau an der Dortmunder Stadtspitze.

Vor allem, um ein Statement zu setzen, ließen sich die rund 80 Teilnehmenden anschließend eine kleine Radtour um den Phoenix See nicht nehmen, die dann hinter grünen Masken für ein Foto auf Phoenix West endete.

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