Geplantes Gewerbegebiet im „Dicken Dören“: Stadt Dortmund geht es um Schutz des Freiraums und der Groppenbrucher Bevölkerung

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Blick auf das Areal "Dicker Dören" an der Stadtgrenze zu Waltrop. (Foto: IN-StadtMagazine)

Die Stadt Dortmund widerspricht Mutmaßungen in der Waltroper Kommunalpolitik, sie verfolge mit ihrer Haltung gegen die Pläne für ein Gewerbegebiet im „Dicken Dören“ eigene Interessen, um einem Waltroper Fahrzeugbau-Unternehmen einen Standort in Dortmund schmackhaft zu machen.

„Das ist völlig absurd“, kommentiert Oberbürgermeister Ullrich Sierau die Äußerungen aus Waltrop. „Wir verfolgen kein Ansiedlungsinteresse. Es gibt auch kein Angebot an das Unternehmen. Die ablehnende Position Dortmunds bezüglich eines Gewerbegebiets im „Dicken Dören“ ist allein durch den notwendigen Schutz des Freiraums und der Groppenbrucher Bevölkerung begründet.“

Dortmund hatte bereits in seiner Stellungnahme zum Planverfahren beim Regionalverband Ruhr (RVR) – an dem es als Nachbar-Kommune beteiligt war – den Waltroper Plänen für ein Gewerbegebiet im „Dicken Dören“ eine Absage erteilt und erhebliche Bedenken aus planungs- und naturschutzfachlicher Sicht geäußert.

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