„Es war ein rundum erfolgreicher Städtetag“

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Am Mittwochabend hatte OB Ullrich Sierau die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Hauptversammlung zu einem zwangslosen Empfang ins Deutsche Fußballmuseum eingeladen. (Foto: Stadt Dortmund/Roland Gorecki)

Eine positive Bilanz ziehen die Beteiligten nach der 40. Hauptversammlung des Deutschen Städtetags, die vom 4. bis zum 6. Juni in Dortmund stattgefunden hat.

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau gratulierte heute Burkhard Jung, OB in Leipzig, zur Wahl als neuen Präsidenten des Deutschen Städtetags ganz herzlich. „Wir hatten sehr gute Diskussionen und eine fantastische Resonanz. Es war ein rundum erfolgreicher Städtetag“, so der OB weiter. Die acht angebotenen Exkursionen wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut angenommen. „Wir haben ein sehr gutes Feedback bekommen. Zahlreiche Gäste haben gesagt, dass sie wiederkommen wollen, um Dortmund besser kennenzulernen“, sagte Sierau. „Es war ein Vergnügen und eine Ehre, dass die Hauptversammlung des Deutschen Städtetags in Dortmund stattgefunden hat.“

Gestern verabschiedete die Hauptversammlung die „Dortmunder Erklärung“. Sierau: „Sie ist sehr gut gelungen. Da ist viel Dortmund drin.“ Wie die neue Spitze des Städtetags führte Sierau auf dem abschließenden Mediengesprächs aus, dass „wir beim Umsetzen der angestrebten Ziele auf Dialog und Vertrauen im Miteinander für den Ausgleich der Interessen setzen müssen“. Populismus, Vereinfachung und Hetze würden die Stadtgesellschaft sonst spalten.

Der neue Präsident des Deutschen Städtetags, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, hob die gute Atmosphäre auf der Hauptversammlung hervor. Man sei sich einig in den Zielen, so Jung, der einen dringenden Appell an den Bund und die Länder richtete, eine zügige neue Regelung bei der Grundsteuer herbeizuführen. „Es geht um mehr als 14 Milliarden Euro jährlich, mit denen kommunale Infrastruktur finanziert wird.“

Städtetags-Vizepräsident Markus Lewe, OB in Münster, wies noch einmal auf den Klimaschutz als große Herausforderung hin. „Die Städte wissen um seine Bedeutung. Wichtig ist, dabei die Akzeptanz der Bevölkerung zu  erreichen“, so Lewe. Das gelte auch bei der nötigen und schnellen Umsetzung einer nachhaltigen Verkehrswende.  OB Ullrich Sierau erwähnte in diesem Zusammenhang, dass man sich „auf der lokalen Ebene der globalen Verantwortung bewusst ist“. Der Klimaschutz müsse auf allen Ebenen ernst genommen werden. Sierau: „Dortmund arbeitet seit rund 30 Jahren an unterschiedlichen Klimaschutzprojekten.“

In diesem Zusammenhang wies Sierau auch darauf hin, dass im Juli das erste Sommercamp der Jugendbewegung „Fridays For Future“ in Dortmund stattfindet.

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