Drei OB-Kandidaten im Einsatz gegen rechte Parolen

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Die großflächige Inanspruchnahme von öffentlichem Raum durch rechte Plakate im Umfeld des Dorstfelder Wilhelmplatzes wollten Thomas Westphal (SPD), Daniela Schneckenburger (Grüne) und Andreas Hollstein (CDU, v. l.) nicht unbeantwortet lassen. (Foto: IN-StadtMagazine)

Auf die Stadtteile Westerfilde und Dorstfeld richten rechtsextreme Parteien im derzeitigen Kommunalwahlkampf offenbar verstärkt ihren Fokus, beide Ort werden von entsprechenden Wahlslogans dominiert. Doch damit nicht genug: Hier wie dort sind in den letzten Wochen zahlreiche Plakate demokratischer Parteien abgenommen oder zerstört worden – Kommentar überflüssig!

Genau dies nahmen die Spitzenkandidierenden von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen auf Initiative von Daniela Schneckenburger am 29. August zum Anlass, sich persönlich an der Behebung dieses Missstandes zu beteiligen und zusätzliche Plakate ihrer Parteien aufzuhängen.

Dass es in der nächsten Zeit nicht zu weiteren Vandalismus-Schäden kommt, bleibt zu hoffen. Die eintägige „große Koalition“ übrigens wollten die Grünen nicht als politische Botschaft verstanden wissen. Aus rein organisatorischen Gründen habe man darauf verzichtet, die gemeinsame Aktion auf eine noch breitere Basis zu stellen.

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