Dortmund macht Tempo bei der weiteren Digitalisierung der Schulen

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An der Ostenberg-Grundschule wird bereits mit digitalen Endgeräten gearbeitet. (Foto: IN-StadtMagazine)

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass viele Schüler*innen aufgrund mangelnder häuslicher technischer Ausstattung nicht in der Lage waren, am Lernen auf Distanz in digitaler Form teilzunehmen. Daran hat sich nun, zu Beginn des Schuljahres 2020/2021, nichts geändert. Obgleich die Dortmunder Schulen im landesweiten Vergleich mit an der Spitze stehen, besteht noch erhebliches Potenzial zur Ausweitung und effektiven Nutzung der digitalen Angebote.

Um einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit in Dortmund zu leisten, hat die Verwaltungsspitze am Dienstag, 11. August, zugestimmt, am „Sofortausstattungsprogramm“ des Bundes und des Landes NRW teilzunehmen.

Bis zu 17.000 Schüler*innen sollen in Dortmund mit digitalen Endgeräten versorgt werden. Die Stadt erhält aus diesem Programm 6,1 Mio. Euro Fördermittel und muss einen eigenen Beitrag in Höhe von ca. 700.000 Euro leisten. Dieser erfolgt aus Mitteln des Programmes „Gute Schule 2020“.

Das Ziel ist es, den Schulen diese Geräte möglichst schnell zur Verfügung zu stellen. Sie sollen an Schüler*innen der allgemeinbildenden Schulen ab der 2. Klasse entgeltlos ausgeliehen werden. Im Fokus stehen dabei Kinder und Jugendliche „mit Bedarf zum Ausgleich sozialer Ungleichgewichte“, so die Formulierung in der staatlichen Förderrichtlinie.

Über 40.000 Endgeräte bis Anfang 2021
So werden bereits Anfang 2021 über 40.000 Endgeräte an den Dortmunder Schulen im Einsatz sein. Damit der reibungslose Betrieb der Geräte gewährleistet ist, wird auch zusätzliches Personal beim stadteigenen Dortmunder Systemhaus eingestellt.

Bereits vor den Osterferien hatte die Stadt allen Schulen eine Lernplattform bereitgestellt, die eine wesentliche Voraussetzung für ein Lernen auf Distanz ist.

„Wir möchten alle notwendigen Voraussetzungen dafür schaffen, jedem Kind und jedem Jugendlichen die bestmögliche Förderung, Teilhabe, Selbstbestimmung und Chancengerechtigkeit im digitalen Wandel zu ermöglichen“, so Schuldezernentin Daniela Schneckenburger.

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