OB Ullrich Sierau: Videobotschaft zum Start von “nordwärts”-Aktionen mit Abstand

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Oberbürgermeister Sierau eröffnet mit einer Videobotschaft vom Deusenberg das digitale Präsentationsjahr. (Archivfoto: IN-StadtMagazine)

Anlässlich der “nordwärts”-Projekthalbzeit und zum Auftakt in die digitale “nordwärts”-Zwischenpräsentation richten sich Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der Vorstandsvorsitzende des “nordwärts”-Kuratoriums, Ubbo de Boer, und die Projektleiterin Michaela Bonan am 20. Juni mit einer Videobotschaft vom Deusenberg an die Dortmunderinnen und Dortmunder: „Jetzt geht`s nordwärts!“
(Video unter www.dortmund-nordwaerts.de/aktionsjahr-2020-2021)

“nordwärts” hat gezündet
In diesem Jahr wollte das Beteiligungsprojekt auf vielen Veranstaltungen zeigen, „was der Norden leistet und was er für große Potenziale hat“, so Oberbürgermeister Sierau. Aufgrund der anhaltenden Corona-Situation wird nun digital Bilanz gezogen: Vorgestellt wird, was “nordwärts” bewirkt, was Projekte, Menschen und Quartiere bewegt und welche Zukunftsperspektiven es für den Norden bis 2025 gibt. Denn: „”nordwärts” hat richtig gezündet“, meint Sierau. Dafür dürfen sich Bürgerinnen und Bürger schon auf das kommende Jahr freuen, wenn die geplanten Veranstaltungen, wie bspw. das große Bürger*innenfest NordSommer, stattfinden und lebendige Begegnungen und der persönliche Austausch wieder möglich sind.

„Der Norden ist ein ganz starkes Stück unserer Stadt“ findet auch Ubbo de Boer und lädt „von Bodelschwingh im Westen bis Lanstrop im Osten“ dazu ein, die Stärken des Projektgebietes in Corona-Zeiten digital wie analog per Erlebnisrouten auf Wander- und Fahrradwegen zu entdecken. Im Zuge der vielen kleinen bis ganz großen “nordwärts”-begleiteten Projekte betont de Boer, dass viele „Vorurteile absolut nicht stimmen. Der Norden ist wunderbar stark.“

Kreative Aktionen
„Für Stadt, Bürgerschaft und Verwaltung gibt es einen großen Grund zum Feiern“, so Michaela Bonan, da es mit großem Zusammenhalt und Engagement auch stadtbezirksübergreifend gelungen ist, die nördlichen Bezirke zu entwickeln und in ihrer Lebensqualität zu steigern. Mit dem digitalen Präsentationsjahr wird es im Sommer auf der neuen Internetseite des Beteiligungsprojektes www.dortmund-nordwaerts.de/aktionsjahr-2020-2021/ kreative und einfallsreiche Aktionen geben, die Teilhabe, Miteinander und Beteiligung mit Abstand ermöglichen.

Spannende 3-D-Simulationen der großen Zukunftsprojekte wie z.B. SMART RHINO, eine digitale Erlebniskonferenz, das “nordwärts”-Malbuch, Videos zur Eröffnung des Kinderrechteboulevards sowie zu Wanderungen mit dem Oberbürgermeister und nicht zuletzt die Kampagne: „Mit Abstand die schönsten Orte des Nordens entdecken!“, kündigt Bonan an und fordertet Dortmunderinnen und Dortmunder auf: „Gehen Sie die nächsten fünf Jahre mit uns gemeinsam!“

Mitmachen!!
Sie führen eine Veranstaltung im oder für das “nordwärts”-Projektgebiet durch, die im digitalen Präsentationsjahr nicht fehlen sollte? Dann schreiben Sie eine E-Mail an nordwaerts@dortmund.de mit dem Betreff „Digitales Präsentationsjahr“. Egal ob Online-Veranstaltung oder neues Abstandsformat – alle Veranstaltungen werden im digitalen Veranstaltungskalender unter www.dortmund-nordwaerts.de/mitmachen/ aufgenommen.

Zum Hintergrund:
“nordwärts” ist ein in 2015 begonnenes und auf zehn Jahre angelegtes Beteiligungsprojekt. Das Projektgebiet umfasst knapp 46 Prozent der Dortmunder Stadtfläche und gut 42 Prozent der rund 601.000 Einwohner. Sieben von zwölf Dortmunder Stadtbezirken gehören zu “nordwärts”: Eving, Huckarde, Innenstadt-Nord, Mengede, Scharnhorst und Teile von Innenstadt-West und Lütgendortmund.

Die Koordinierungsstelle “nordwärts” hat die Aufgabe, die Ansprache und Einbindung der Menschen vor Ort zu koordinieren und die aktuell 280 Teilprojekte zu begleitet. Die durch die Projekte gewonnenen Erkenntnisse von Akteuren aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft fließen sowohl in die Weiterentwicklung und Qualifizierung der Beteiligungsformate des Projektes “nordwärts” als auch in zukünftige gesamtstädtische Beteiligungsprozesse ein. Dortmund steht damit Modell für die Entwicklung von Empfehlungen zu nachhaltigen Partizipationsverfahren und -strukturen, die auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene übertragbar sein sollen.

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