„nordwärts“-Sommerakademie: Studierende der Fakultät Raumplanung präsentieren Projektergebnisse

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Foto: Uwe Gruetzner/TU Dortmund

In der DASA Arbeitswelt Ausstellung fand am 15. August 2019 die „nordwärts“-Sommerakademie statt. Studierende der Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund stellten die Ergebnisse ihres praxisnahen Fortgeschrittenen-Projekts (F-Projekt) zum Thema „Entwicklung von Erlebnisrouten im „nordwärts“-Gebiet der Stadt Dortmund“ vor.  

Die Entwicklung der Erlebnisrouten und Landschaftspfade ist ein wichtiges „nordwärts“-Teilprojekt. Die Verknüpfung und Verbindung der verschiedenen Stadtbezirke und Stadtteile ist ein wesentlicher Baustein zur Weiterentwicklung der Erlebnisrouten. Durch die schon seit Start des „nordwärts“-Projektes gute Zusammenarbeit mit der TU Dortmund entstand die Idee zu dem gemeinsamen praxisbezogenen F-Projekt, von dem sowohl die Stadt Dortmund als auch die TU Dortmund profitieren können.

Über ein Jahr befassten sich die Studierenden mit der Analyse und Bewertung der Freizeitrouten und verschiedener Highlights im „nordwärts“Projektgebiet. Im Ergebnis liegt ein Entwicklungskatalog vor, der die Stärken und Schwächen herausstellt und Entwicklungsmöglichkeiten in Form von Handlungsempfehlungen und konkreten Maßnahmen aufzeigt.

Nach der Präsentation durch die Studierenden wurde deutlich: die Studierenden haben den Dortmunder Norden mit einer neutralen und neuen Brille gesehen, erfahren und erlebt. Die Erkenntnisse wurden in einem angeregten Dialog von den rund 40 Teilnehmenden aus Politik, Zivilgesellschaft, Vereinen und Verwaltung diskutiert. Ergebnis sind zahlreiche Hinweise und Ansätze, die in die Weiterarbeit der Koordinierungsstelle „nordwärts“ an der Gestaltung der Erlebnisrouten und Landschaftspfade einfließen werden. So waren den Teilnehmenden insbesondere Themen wie Barrierefreiheit, Inklusion, Berücksichtigung unterschiedlicher Nutzer-/Zielgruppen (bspw. Wanderer, Fahrradfahrer, Rentner etc.), mehrsprachige Informationstafeln, auf Stärken in den Quartieren setzen und die Schwächen beheben sowie das Alleinstellungsmerkmal der Stadt hervorzuheben besonders wichtig.

Der erste Startschuss zur praktischen Untersuchung des Aspektes der Barrierefreiheit ist schon am 12. August im Rahmen einer Wanderung der ENZIAN- und EDELWEISSROUTE des Routenheftes mit dem Behinderten Politischen Netzwerk (BPN) und der Inklusionsbeauftragten gefallen. Am Rande der Sommerakademie wurden Ideen geschmiedet, wie dieses Thema zukünftig durch weitere Projekte und Untersuchungen intensiver berücksichtigt werden kann.

Die Dokumentation der Sommerakademie wird in Kürze unter www.nordwaerts.dortmund.de zu finden sein.

 

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