„nordwärts“-Projekt „Boulevard der Kinderrechte“ eingeweiht

0
129
OB Ullrich Sierau (5. v. r.) eröffnete gemeinsam mit den Projektpartner*innen den Boulevard der Kinderrechte an der Rutsche an der Jugendfreizeitstätte Nette, die das Recht auf Spiel & Freizeit verkörpert. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Ende Juni starten die Sommerferien in NRW und für viele Familien wird es nicht möglich sein, in den Urlaub zu fahren. Umso schöner ist es für die Kinder und Jugendlichen, wenn sie besondere Orte oder auch einzelne Projekte im Dortmunder Norden entdecken können. Eine Möglichkeit bietet das „nordwärts“-Teilprojekt „Boulevard der Kinderrechte“ im Dortmunder Stadtbezirk Mengede.

 

Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Bezirksbürgermeister Wilhelm Tölch eröffneten gemeinsam mit den Projektpartner*innen die erste Spielstation des Boulevards der Kinderrechte an der Jugendfreizeitstätte Nette zum Kinderrecht „Recht auf Spiel und Freizeit“.

„Es ist schön, dass ein weiteres „nordwärts“-Projekt umgesetzt werden konnte“, freut sich Oberbürgermeister Ullrich Sierau. „Manchmal dauert die gemeinsame Entwicklung etwas länger, weil viele Akteure der Zivilgesellschaft an einen Tisch gebracht werden müssen. Der Abstimmungsbedarf ist hoch – das Ergebnis ist dafür dann aber umso besser und sehenswert! Der Aufwand lohnt sich.“

Da aufgrund der aktuellen Corona-Lage eine große Veranstaltung nicht möglich war, entschlossen sich die Akteure kurzerhand dazu, die Eröffnung auf Video aufzuzeichnen, damit möglichst viele Menschen daran teilhaben können. Gleichzeitig werden die Kinderrechte auch auf der Internetseite des Büros für Kinder- und Jugendinteressen erklärt.

„Ungewöhnliche Situationen machen es erforderlich, umzudenken und neue, kreative Formate zu entwickeln“, so Sierau „Großartig, dass die Kinder und Jugendlichen jetzt sowohl digital als auch analog etwas über Kinderrechte lernen und zeitgleich den Dortmunder Norden entdecken können.“

Auch Bezirksbürgermeister Wilhelm Tölch freute sich: „Es ist super, dass der Boulevard der Kinderrechte fertiggestellt ist. Die Kinder und Jugendlichen können nun in den Sommerferien verschiedene Spielstationen besuchen.“

Der Boulevard der Kinderrechte im Stadtteil Nette setzt sich aus neun Spielstationen zusammen. Die Spielstationen wurden von verschiedenen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit unter Beteiligung von Kindern entwickelt und von Stadtgrün (Stadt Dortmund) errichtet. Entstanden ist die Idee zum Boulevard durch die Teen-Gruppe der SJD – Die Falken in Kooperation mit dem Jugendamt (Büro für Kinder und Jugendinteressen).

„Eine Station besteht jeweils aus dem Spielgerät, einer Bank und einer Stele. Auf der Stele steht ein kurzer Text zum Kinderrecht und ein QR-Code, der zu einem Podcast führt, der das Kinderrecht genauer erklärt“, beschreibt Klaus Schlichting, SJD – Die Falken, den Boulevard. „Ziel ist es, den Kindern näherzubringen, dass sie Rechte haben und was das eigentlich bedeutet.“

Finanziert wurde der Boulevard der Kinderrechte durch die Vonovia, die ProFiliis Stiftung, die Bezirksvertretung Mengede und die Stadt Dortmund.

Hintergrund:
Der Kinderrechteboulevard für Nette ist im Projekt „Mein Ratsvertreter und ich machen Politik“ im Jahr 2012 entstanden. Die Teen-Gruppe der SJD – Die Falken, OV-Nette, begleitete Thomas Tölch ein Jahr bei seiner Tätigkeit als Ratsvertreter. Ein Schwerpunkt des Projektes war die Aufgabe „Kinderrechte“, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickelte, so dass daraus „Kinderrechte sichtbar machen“ wurde. Das Endergebnis ist jetzt in Nette zu sehen: der Boulevard der Kinderrechte.

Das Video zur Eröffnung, die Kinderrechte und die dazugehörigen Podcasts finden Sie unter www.Kinderrechteboulevard.dortmund.de .

guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments