Neues Projekt fördert Bildungschancen für Kinder aus Sinti- und Roma-Familien

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Symbolfoto: pixabay

Dortmund hat die Förderzusage zur Durchführung der Maßnahme: „RuhrFutur“ Maßnahme „Bildungsbegleiter*innen – für die Verbesserung des Bildungszugangs und der Teilhabechancen von Kindern und jungen Erwachsenen aus Sinti- und Roma-Familien“ erhalten.

Das Projekt wird in enger Kooperation zwischen Jugendamt und dem Fachbereich Schule, sowie unter Beteiligung von RuhrFutur und dem Jobcenter Dortmund abgewickelt

2021/2022 sollen acht bis zwölf Bildungsbegleiter*innen über eine noch zu konzipierende Maßnahme, die vom Jobcenter ausgeschrieben wird, qualifiziert und in Bildungseinrichtungen eingesetzt werden. Als Bildungsbegleiter*innen angesprochen werden sollen junge Personen aus der Roma-Community, die arbeitslos bzw. von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Der Einsatz von Bildungsbegleiter*innen erfolgt in noch zu bestimmenden Bildungseinrichtungen (z. B. TEK und Kinderstuben)

Durch den Einsatz der Bildungsbegleiter*innen soll den Kindern, insbesondere in der Altersgruppe null bis sechs Jahren, aus süd-ost-europäischen Zuwanderer-Familien der Zugang zu institutionellen Bildungsangeboten geebnet werden. Auch wird den Eltern aus der Gruppe der Sinti und Roma eine wertvolle Unterstützung im Rahmen der Übergangsbegleitung ihrer Kinder in Kindertagespflege, Kita und Schule angeboten. Zugangshürden und Vorbehalte können durch die Bildungsbegleiter*innen abgebaut werden. Darüber hinaus werden im Rahmen der Maßnahme Fortbildungen zu Themen wie Interkulturalität und Antiziganismus für pädagogische Fachkräfte durchgeführt, um die kultursensitive Haltung zu fördern.

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