Neuanmeldungen zu weiterführenden Schulen: Trend zur Gesamtschule hält an

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Symbolfoto: pixabay

Nach dem Anmeldeschluss zu den weiterführenden Schulen am 21. März, inklusive des vorgezogenen Verfahrens der Gesamtschulen, fanden in den vergangenen Tagen die Koordinierungsgespräche der Schulleitungen mit dem Fachbereich Schule und der Schulaufsicht des Landes statt.

Nahezu allen Schulkindern konnte für das Schuljahr 2019/20 ein Platz in der gewünschten Schulform angeboten werden. In den meisten Fällen konnten die Eltern ihre Kinder an der gewünschten Schule anmelden.

An den Gymnasien mussten in Abstimmung mit der Bezirksregierung Arnsberg für das kommende Schuljahr zusätzliche sechs Eingangsklassen gebildet werden.

Eine Ausnahme stellte auch in diesem Jahr wieder die Schulform Gesamtschule dar. Trotz der Einrichtung von zwei zusätzlichen Eingangsklassen an der Anne-Frank-Gesamtschule mussten 143 Eltern ihr Kind an einer anderen Schulform anmelden, da die 1.312 Plätze in der Summe nicht ausreichten.

„Das Anmeldeverhalten der Eltern war aufgrund der Rückkehr zum Abitur in neun Jahren (G9) in diesem Jahr besonders interessant. Es zeigte sich, dass trotz der Rückkehr zu G9 der Trend zur Gesamtschule ungebrochen anhält. Die Zahl der Anmeldungen ist noch einmal um zirka 100 angestiegen“, erläutert Schuldezernentin Daniela Schneckenburger.

Insgesamt sind 5.053 Kinder von der Grundschule an den weiterführenden Schulen angemeldet. Der größte Anteil entfällt mit 1.817 (36 %) auf Anmeldungen an Dortmunder Gymnasien.

An zweiter Stelle folgen mit 1.312 (26 %) die Anmeldungen an den Gesamtschulen. 1.204 (23,8 %) Schulkinder wurden an Realschulen angemeldet und 245 (4,8 %) starten ihre Laufbahn in der Sekundarstufe I an einer Hauptschule. An der Sekundarschule wurden 50 (1 %) Kinder angemeldet.

425 (8,4 %) Schülerinnen und Schüler absolvieren die Sekundarstufe I an Schulen, die nicht in Trägerschaft der Stadt Dortmund stehen.

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