Mit Manfred Maulwurf auf Geräuschejagd – gelungene Umweltpreis-Premiere der Kita Siepmannstraße

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Die Kita-Kinder haben von ihrem Maskottchen eine Menge gelernt. Da war es nur konsequent, dass zum Foto nicht „Spaghetti“, sondern „Maulwurf“ gerufen wurde. (Foto: IN-StadtMagazine)

Das kann man eine gelungene Premiere nennen: Zum allerersten Mal mischte die FABIDO-Kita an der Siepmannstraße beim Dortmunder Kinder- und Jugend-Umweltpreis mit, und wurde dabei gleich mit einem Betrag von 900 € honoriert.

„Mal laut, mal leise – die Welt ist voller Gegensätze“ lautete das diesjährige Motto, bei dem es sich also kniffligerweise mit unterschiedlichen Lautstärken im Alltag zu beschäftigen galt.

Die Kirchlinder Kita sorgte bei ihren Kids für Zusatzmotivation, indem sie ein Maskottchen die „Leitung“ des Projekts übernehmen ließ: Ein kleiner Maulwurf, welchen die Kinder auf den Namen Manfred tauften. Mit Manfred vorneweg kam man bei einem Spaziergang durch die Umgebung der Stille auf die Spur, und „sammelte“ die im Gegensatz dazu manchmal ganz schön lauten Geräusche einer Kita. Ein kleines Quiz gab es auch, bei dem Geräusche mit verbundenen Augen erkannt und zugeordnet werden mussten.

Kindgerecht wurde den Kleinen überdies der Aufbau und die Funktionsweise des Ohres nähergebracht, um anschließend ein bisschen nachzuforschen, bei welchen Tieren der Hörsinn denn wohl besonders gut funktioniert. Ihre „Reise durchs Tierreich“ – selbstverständlich mit Manfred als Hauptdarsteller – vertonte der Nachwuchs schließlich sogar in Form eines kleinen Hörspiels. Da war es dann auch nur konsequent, dass die Kinder beim Fototermin nicht „Spaghettiii“ rufen wollten, sondern lieber „Maulwurf“.

Die Kita-Leitung wiederum ist sich ziemlich sicher, sich nach diesem schönen Auftakterfolg auch für das nächste Jahr – dann unter der Überschrift „Plastikvermeidung“ – wieder für den Umweltpreis anmelden zu wollen.

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