Lichtpromenade wird die Kampstraße bald erleuchten

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Nachdem bereits Teile des Projektes „Boulevard Kampstraße/Brüderweg“ realisiert werden konnten, steht jetzt der nächste Bauabschnitt an. (Archivfoto: IN-StadtMagazine)

Ein Teil des Projektes „Boulevard Kampstraße/Brüderweg“ ist schon Realität. Die Bauabschnitte Westentorallee, Brüderweg und Petrikirchhof sind bereits fertig gestellt. Nun wird der Bereich zwischen Katharinenstraße und Willy-Brandt-Platz zur sogenannten Lichtpromenade umgestaltet.

Pflasterband und Lichtlinie
Einen Schwerpunkt der Gestaltung bildet ein ca. 8,5 Meter breites, dunkelgraues Pflasterband mit einem in Längsrichtung angelegten schmalen Wasserlauf. In den Wasserlauf integriert sind drei Becken: Das sogenannte „Quellbecken“ am St. Petri-Kirchhof, eine kreisrunde Wasserfläche am Platz von Netanya und ein Becken am Willy-Brandt-Platz nördlich der St. Reinoldikirche. Vervollständigt wird die Gestaltung durch ein in ca. 4,5 m Höhe liegendes Lichtrohrsystem, das das Pflasterband wie eine Lichtlinie begleitet.

Neue Bäume und Spielmöglichkeiten
Der übrige Straßenraum wird – analog zu den bereits umgebauten Abschnitten – in sandbeige gepflastert. Vorhandene Bäume bleiben soweit wie möglich erhalten, weitere Bäume unterschiedlicher Art werden hinzu gepflanzt. Vorgesehen sind außerdem bequeme Bänke, Fahrradständer sowie zwei Spielpunkte. Der Bereich wird als Fußgängerzone ausgeschildert, der zeitlich begrenzt für Liefer-Verkehre geöffnet wird. Für Anlieger- und Rettungsfahrzeuge sowie Fahrräder werden keine zeitlichen Zugangsbeschränkungen gelten.

Für die Realisierung der Maßnahme werden Kosten in Höhe von 20,9 Millionen Euro kalkuliert. Erwartet wird dazu die Bewilligung von Zuwendungen für die Stadterneuerung. Sie kommen von Land und Bund und liegen bei etwa 16,7 Millionen Euro. Die Höhe der Beitragspflicht nach dem Kommunalabgabengesetz lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffern, da es für die Maßnahme an der Kampstraße eine Einzelsatzung geben wird.

Die Bauzeit erstreckt sich aller Voraussicht nach von Mitte 2020 bis Ende 2024 und geschieht in aufeinander folgenden Baustufen. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden bei einer Informationsveranstaltung noch über den konkreten Ablauf informiert.

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