Lage an den Dortmunder Schulen

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Symbolfoto: pixabay

Zur Sachlage an den Schulen berichtete Schuldezernentin Daniela Schneckenburger während der Sitzung des Verwaltungsvorstands am 24. März: „Mit Änderung der rechtlichen Voraussetzung hat sich an Schulen und Kindertagesstätten die Situation nicht gravierend verändert.“ Seit dieser Woche hat das Schulministerium NRW die Anordnung getroffen, dass Kinder von Schlüsselpersonen, auch wenn nur ein Elternteil zu dieser Gruppe gehört, mit betreut werden können. Alle anderen Regeln dazu gelten fort, z. B. dass das Kind symptomfrei sein muss.

„Eltern werden gebeten genau zu überprüfen, ob sie den Betreuungsbedarf wirklich benötigen. Wir hatten in der letzten Woche etwa 800 Kinder in der Tagesbetreuung. Anfang dieser Woche sind es knapp 900. 360 Kinder werden in Grundschulen betreut. 72 von 89 Grundschulen sind in die Betreuung miteingebunden“, rechnete Schneckenburger vor. Der Grundsatz, dass Kinder in den Betreuungsgruppen verbleiben, in denen sie sich schon vorher befanden – auch bei einer kleinen Anzahl an Kindern – gelte nach wie vor, damit ggf. eine Infektionskette nachvollzogen werden kann.

Flexible Betreuungszeit an Wochenenden und in den Osterferien
Neu ist, dass die Betreuung flexibilisiert wird: In den Osterferien bleiben die Schulen dafür geöffnet. Lehrer*innen stehen für die Betreuung zur Verfügung mit Ausnahme der Osterfeiertage vom 10. April bis einschließlich dem 13. April. Darüber hinaus gibt es für Eltern die Möglichkeit auf Wochenendbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Schulen zurückzugreifen.

„Wir haben dazu über die Träger eine Abfrage in Auftrag gegeben. Bis kommenden Donnerstag, 26. März, 16 Uhr erwarten wir eine abschließende Anmeldung der Eltern, um dann die Kindertageseinrichtungen und Schulen zu organisieren, die an den Wochenenden geöffnet bleiben sollen.“ Bislang gäbe es zwar erst zwei Anmeldungen, das könne sich allerdings schnell ändern. Schneckenburger zog bis hierher eine positive Bilanz: „Die Lage ist übersichtlich und in wir sind in gutem Kontakt mit den Trägern. Das gilt auch für die – stationäre und ambulante – Jugendhilfe. Auch dort sind Verabredungen getroffen worden mit Trägern, um den wichtigen Betrieb der Jugendhilfe aufrecht zu erhalten. Das Jugendamt wird weiterhin Familien in schwierigen Lebenslagen betreuen.“

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