Wo „Natur noch Natur sein darf“

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Ausstellung „Tiere in Gärten und Parks“ im Tasmanienhaus im Rombergpark: Mit der Kamera hat Petra Barwe einen Fuchs eingefangen, der durch das Dickicht schleicht. (Foto: IN-StadtMagazine)

Im Rombergpark darf „Natur noch Natur sein“, findet Petra Barwe – ein guter Grund für die NABU-Naturschützerin, das Tasmanienhaus als Ausstellungsort für ihre Tierfotografien zu wählen. Ab Sonntag (27.09.) können Interessierte hier 15 heimische Tiere von Nahem betrachten.

Barwe hätte auch exotische Tiere fotografieren und ausstellen können. Oder Fotos von ihrem Lieblingsvogel, dem Raben, der sie mit seiner Intelligenz beeindruckt. Aber vor allem möchte sie die Menschen in Kontakt mit der Natur bringen, ihnen näherbringen, was ihnen bekannt ist, sie mit dem erfreuen, was sie mögen. Wer zum Beispiel den Rombergpark vom Torhaus aus betritt, trifft schon bald auf einen Vogel mit Wiedererkennungswert. Die bunten Mandarinenten-Männchen gehören selbstverständlich zum Bild des sonntäglichen Parkspaziergangs.

Doch nicht alle der 15 Motive, die Besuchende ab dem Wochenende betrachten können, stammen aus dem Rombergpark, wenn sie auch eines gemein haben: Sie alle gehören in die Kategorie „Tiere in Gärten und Parks“. Damit hat die Fotografin einen ganz speziellen Ausschnitt aus ihrem Fundus gewählt, denn sie fotografiert alles, was sie anspricht – solange sie ein kleines Abbild der Natur schaffen kann: „Dann kann das auch ein Wassertropfen am Grashalm sein, ein Schmetterling auf der Wiese, ein Spinnennetz. Es kann alles sein!“

Entsprungen ist ihre Leidenschaft für die Naturfotografie aus der Vogelbeobachtung: „Irgendwann wollte ich das Gesehene auch mal ablichten.“ Davon profitieren nun ab dem 27. September die Gäste des Tasmanienhauses hinter dem Café Orchidee.

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