„Wir fürchten nicht die Tiefe“: Schauspieler Dietmar Bär liest in der Zeche Zollern Texte aus dem Kohlenrevier

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Was bleibt vom Bergbau im Ruhrgebiet? Halden, Zechensiedlungen, hier und da ein Fördergerüst – und vor allem viele Romane, Erzählungen und Gedichte, die an den Alltag im Ruhrrevier zwischen Kokerei und Kohlentransport, an die Arbeit unter Tage erinnern, teils mit Pathos, teils sehr unterhaltsam, teils kritisch. Der Schauspieler Dietmar Bär präsentiert in seiner Lesung am Donnerstag, 1. März, 20 Uhr in der Zeche Zollern (Grubenweg 5) eine Auswahl aus 100 Jahren Bergbauliteratur. Die Veranstaltung gehört zur Reihe „Wir fürchten nicht die Tiefe“, die mit Lesungen im ganzen Revier das Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus begleitet.
Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eine Reservierung unter fhi@stadtdo.de wird empfohlen.

Dietmar Bär, geboren in Dortmund, gehört zu den bekanntesten Film- und Theaterschauspielern Deutschlands. Der bekennende Fußballfan und Dauerkartenbesitzer ist häufig im Dortmunder Stadion zu finden und regelmäßig auf der Bühne des Schauspielhauses Bochum zu erleben.

Die Lesung gehört zum Rahmenprogramm der wissenschaftlichen Tagung „Leben in der Arbeitslandschaft. Narrationen des Ruhrbergbaus. Bestandsaufnahme und Perspektiven“ am 1./2. März, veranstaltet vom Dortmunder Fritz-Hüser-Institut in Kooperation mit dem LWL-Industriemuseum Zeche Zollern. Anlässlich des Ende des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet untersucht die Tagung die Erzählungen des Ruhrbergbaus und ihre Perspektiven. Der Eintritt ist frei.

Eine Veranstaltung des Fritz-Hüser-Instituts, Dortmund in Kooperation mit dem LWL-Industriemuseum Zeche Zollern. Gefördert durch die RAG-Stiftung.

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