Verjüngungskur fürs MKK: Jugendbeirat startet mit frischen Ideen – Erlebnis-Programm startet Ende April

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Einige Mitglieder des Jugendbeirats vor der mittelalterlichen „Ebstorfer Weltkarte“, die die Welt mit Jerusalem als Mittelpunkt zeigt. (v. l.) Marc Lubba, Ilker Acer (hockend), Yassin Zikkari, MKK-Direktor Dr. Jens Stöcker und die Museumspädagogen Roman Kurth und Daniela Brechensbauer. (Foto: Roland Gorecki, Dortmund Agentur)

Marc, Ilker, Yassin und Djamila sind zwischen 14 und 18 Jahren alt, treiben gerne Sport, spielen Basketball, tanzen oder bereiten sich aufs Abitur vor. Eines ihrer Hobbys allerdings fällt aus dem Rahmen: Alle zwei Wochen gehen die vier Jugendlichen ins Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Sie gehören zum neu gegründeten Jugendbeirat „JuBe“. Das bislang siebenköpfige Team entwickelt gemeinsam mit den Museumspädagogen des MKK neue Ideen und Programme, um vor allem junge Leute für das Haus und seine Sammlung zu interessieren.

Schon als Grundschüler entdeckte Yassin Zikkari seine Liebe zu Museen: Seine Mutter ging mit dem Mittelalter-begeisterten Jungen in den Adlerturm, wo er den Kinder- und Jugendbeirat (KiJu) des Kindermuseums kennenlernte. Seitdem unterstützt er das Turm-Team dabei, die mittelalterliche Geschichte der Stadt kindgerecht zu vermitteln und engagiert sich bei vielen Führungen, Museumsnächten, Familiennachmittagen oder anderen Aktionen.

Als der Adlerturm im vergangenen Sommer wegen des Umbaus geschlossen war, zog der Kinder- und Jugendbeirat kurzfristig ins MKK, wo es Yassin und anderen älteren KiJu-Mitgliedern so gut gefiel, dass sie beschlossen, dort einen eigenen Jugendbeirat zu gründen. „Sie sind dem Adlerturm entwachsen und haben entdeckt, dass das MKK auch ganz spannend ist“, freut sich Dr. Jens Stöcker, Direktor des MKK.

Auch im „großen“ Museum interessieren sich die Jugendlichen ganz besonders für das Mittelalter. Zu ihren Vorhaben gehört u. a. ein Stadt- und Sammlungsführer, der die mittelalterlichen Spuren in der Stadt anhand der Objekte im Museum verorten will. Außerdem sind ab Ende April regelmäßige Familiennachmittage auch im MKK geplant: In der Rotunde wollen sie großen und kleinen Besuchern an jedem letzten Sonntag im Monat Informationen und Mitmach-Aktionen zu ausgewählten Stücken der Sammlung bieten. „Wir treffen uns alle zwei Wochen, streifen durchs Haus und sammeln Ideen für neue Aktionen, die wir dann planen“, beschreibt der 18-jährige Ilker.

Weitere Mitglieder sind willkommen
Wer Interesse hat, beim JuBe mitzuwirken, ist herzlich eingeladen, beim ersten Familiennachmittag am Sonntag, 28. April ab 14 Uhr vorbeizukommen und den JuBe in der Rotunde zu treffen.

Anmeldungen und Infos auch unter (0231) 50-26028 bei Daniela Brechensbauer und Roman Kurth.

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