Über das Aufwachsen in einer Zechenkolonie: Lesung am Montag

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Die Autorin Christine Lindemann stellt die Ruhrgebietserzählung „Schachthauerkind“ vor. (Foto: privat)

Als am 20. Dezember 2018 die letzte Zeche im Ruhrgebiet stillgelegt wurde, war das nicht nur das Ende einer über 200-jährigen Industrie. Zu Ende ging auch ein Lebensgefühl. Es bleibt die Erinnerung an den Alltag in einer der Zechensiedlungen mit ihrer Mischung aus dörflich-ländlichem Idyll in unmittelbarer Nähe zu den Standorten der urbanen Schwerindustrie.

Davon erzählt die Autorin Christine Lindemann in ihrem Buch „Schachthauerkind“.

Sie liest daraus am Montag, 17. Februar, 19.30 Uhr im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek (Max-von-der-Grün-Platz 1-3).

Der Eintritt kostet 2,50 Euro.

Es ist eine Erzählung über das Aufwachsen in einer Zechenkolonie in den 60er Jahren, mit politischen Reflexionen, amüsanten Stories und Erinnerungen, die vor allem für die Generation der Babyboomer kurzweilig ist – und jede Menge eigene Erinnerungen aufscheinen lassen.

Eine Kooperationsveranstaltung des Kulturbüros, der VHS und der Stadt- und Landesbibliothek.

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