Theater Dortmund geht „Neue Wege“

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Das NRW Kultursekretariat fördert das Projekt TINY MUSIC HOUSE der Dortmunder Philharmoniker und THEATER IN TRANSITION des Schauspiel Dortmund. (Foto: IN-StadtMagazine)

Das NRW Kultursekretariat fördert mit 335.000 Euro über die Maßnahme „Neue Wege“ das Projekt TINY HOUSE MUSIC der Dortmunder Philharmoniker. Das Dortmunder Schauspiel erhält eine Förderung in Höhe von 920.000 Euro, um Impulse für eine grundlegende Veränderung der Theaterarbeit zu geben.

Mit der Förderung wollen die Dortmunder Philharmoniker neue Möglichkeiten der Teilhabe an klassischer Musik schaffen. Ziel ist, mit einer neu zu schaffenden mobilen Bühne neue Formen und Möglichkeiten für kleine Präsentationen und Konzertformate anzubieten. So können dort u. a. Babykonzerte, die Orchesterwerkstatt, Sitzkissenkonzerte sowie kleine moderierte Familien- und Jugendkonzerte unabhängig von einer bestimmen Örtlichkeit stattfinden.

Jungen Menschen soll der Zugang zur klassischen Musik erleichtert werden, in dem das TINY MUSIC HOUSE hauptsächlich Grundschulen in Dortmund für jeweils vier Wochen besucht. Weiterhin sollen an Wochenenden Workshops für Kinder und Erwachsene stattfinden. Mit dem Projekt TINY HOUSE MUSIC möchten die Dortmunder Philharmoniker zu Menschen unterschiedlichster sozialen Schichten kommen, um ihnen die Möglichkeit zu eröffnen, den Reichtum der Musik kennenzulernen.

Die Förderung des Schauspiel Dortmund in Höhe von 920.000 Euro dient dem Ziel grundlegender Veränderungen der personellen Strukturen, Verantwortlichkeiten, Kommunikationswege und Schaffensprozesse innerhalb eines Theaterbetriebs. Welche Rolle kann Theater in Zeiten der gesellschaftlichen Verständigung spielen? Wie kann sich das Theater mit Fragen der Mitbestimmung durch Bürgerinnen und Bürger sowie Mitarbeitende beschäftigen? Antworten sollen in Form von Resonanz-Räumen entwickelt werden, in denen das Theater sich im Austausch mit der Stadt begibt. Geplant ist u. a. eine Stadt-Intendanz, in der Menschen aus Dortmund das Programm des Hauses mitgestalten. Durch die feste Stelle einer neuen Stadt-Dramaturgin ist es möglich, diese Arbeit nachhaltig aufzubauen.

Gefördert werden auch Projekte, an denen sich der neue und umfassende Ansatz auf der Bühne manifestiert, wie die Eröffnungspremiere „2170 – WAS WIRD DIE STADT GEWESEN SEIN, IN DER WIR LEBEN WERDEN? in der Regie von Intendantin Julia Wissert am 25.9.2020.

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