„THE NEW NORMAL“ – Ausstellungsreihe läutet das neue Zeitalter ein

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Die Gegenwart des Virus Covid-19 mit all seinen Begleiterscheinungen und Folgen hat unseren Alltag massiv verändert und wir wissen längst, dass es sich um keine vorübergehende Erscheinung handelt, sondern um eine Zäsur und Richtungsänderung unserer Welt. Auch für die Kunst hat eine neue Epoche begonnen. Die „Produzentengalerie 42 Kunst im Kreuzviertel“ hat ihr gesamtes Jahresprogramm deswegen unter das Motto THE NEW NORMAL gestellt.

2021 werden siebzehn Dortmunder Künstlerinnen und Künstler, die sich unter dem Label »Produzentengalerie 42 Kunst im Kreuzviertel« zusammengeschlossen haben, mit sieben Ausstellungen und Aktionen unter dem Thema THE NEW NORMAL an die Öffentlichkeit treten. Die Themen: Verwandlung (17.1. – 14-2-21), Radius (21.2. – 21.3.21), Bewegungsmuster (25.4. – 30.5.21), Beziehungen (6.6. – 4.7.21), Stille (26.9. – 24.10.21), Verdichtung (31.10.– 28.11.21), Naturgewalten (5.12. – 01.2022).

Teilnehmende Künstler an der Ausstellungsreihe THE NEW NORMAL für das Jahr 2021:
Marika Bergmann, Michaela Düllberg, Petra Eick, Rosa Fehr-von Ilten, Barbara Giesbert, Sabine Gorski, Ulla Kallert, Claudia Karweick, Heide Möller, Heinrich Möller, Monika Pfeiffer, Klaus Pfeiffer, Suse Sollbach, Annelie Sonntag, Claudia Terlunen, Wendy Wendrikat, Hartmut Willutzki und Gabriele Wirths.

Die erste Themenreihe eröffnen die Künstlerinnen:
Annelie Sonntag, Claudia Terlunen, Ulla Kallert und Marika Bergmann mit Arbeiten aus dem Bereich Malerei, Objekt und Installation zum Thema Verwandlung.

Verwandlung 17.1. bis 14.2.2021

Das neue Normal ist geprägt von Verwandlungen: Umgangsformen, Verhaltensweisen und Maskierungen. Die Masken sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Im öffentlichen Leben begleiten sie uns wie ein elementares Kleidungsstück mit wechselnden Gefühlen. Masken gewähren uns Schutz, sie verändern uns aber auch. Die äußerliche Verwandlung ist offensichtlich, die innere nicht unmittelbar, auch unsere Gefühle, Haltungen und Verhaltensweisen vollziehen Verwandlungen.

Verwandlungen gerade unter den Bedingungen des Virus beziehen sich nicht nur auf die Menschen, ihre Beziehungen und das gesellschaftliche Leben, sie beziehen sich auch auf die Natur und unser Verhältnis zu ihr. Auch die Frage, wie verwandeln die Verwandlungen uns Künstler und unsere Kunst, gehört dazu. Sicherlich ist auch die Kunstgeschichte auch ohne die unmittelbaren Einflüsse eine Geschichte der Verwandlungen.All das fließt zusammen in der ersten Ausstellungsreihe des Projekts THE NEW NORMAL.

Annelie Sonntag sagt zu ihrer Arbeit: „Menschen sind ein wesentlicher Bestandteil in meiner Malerei und meiner zeichnerischen Arbeiten. In freier figürlichen Abstraktion und Realität deute ich meist nur schemenhaft Geschichten an. Es entstehen Bilder, die Phantasie und Wirklichkeit verschmelzen lassen.“

Claudia Terlunen sagt zu ihren Arbeiten. „Mich beschäftigen Verwandlungsprozesse in der Natur. Meine Arbeiten zeigen Malerei und Objekte, die sich mit Metamorphose und Mutation beschäftigen. Die Zusammenstellung meiner Arbeiten aus verschiedenen Schaffensprozessen, einer teilweise überarbeiteten Erneuerung und aktuellen Objekten zum Thema zeigen den stetigen Wandel auf.“

Die Arbeit von Ulla Kallert „Strukturen, alte Köpfe, alte Kleider – neue Wege“ versucht zu zeigen, was der Moment uns spüren lässt. Ulla Kallert sagt: „So geht es nicht weiter! Anhalten, neu denken und neu handeln lernen. Bevor das Neue sich zeigen kann, heißt es alte Strukturen zu erkennen, aufzubrechen und Neues zu Formen.“

Marika Bergmann fragt sich: „Gibt es eine Kunst neben meiner Natur?“  Surreal und expressiv öffnen ihre malerischen großformatigen Inszenierungen und kleinen Farbenspiele neue Perspektiven und Aktionsräume.

Pausenbilder
In den Phasen zwischen den Einzelausstellungen gibt es Pausenbilder: Installationen, Projektionen und Aktionen, die sich in den Fenster der Galerie abspielen. Hiermit experimentiert das Künstlerteam mit anderen Formen der Kunstpräsentation in Zeiten der Pandemie.

Das erste Pausenbild im neuen Jahr ist ab sofort zu sehen, eine Lichtprojektion von Rosa Fehr und Claudia Terlunen im großen Fenster der Galerie.

Interessierte haben die Möglichkeit der Ausstellungsreihe THE NEW NORMAL von Kunst im Kreuzviertel-Produzenten-Galerie 42 auch während des Lockdown auf der Homepage www.kunstimkreuzviertel.de oder im Sozialen Netzwerk zu folgen, Einzeltermine zu vereinbaren, oder bei einem Spaziergang durch das Kreuzviertel einfach mal einen Blick in den Showroom der dynamischen Ausstellung zu werfen. Kunst im Kreuzviertel – Produzenten-Galerie 42, Arneckestrasse 42, Kreuzviertel Dortmund.

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