Schauspieler Christian Berkel liest im MKK aus den Auschwitz-Schilderungen des Primo Levi

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Christian Berkel (Foto: Stefan Klüter)

Was Auschwitz war, hat kaum jemand so präzise und eindrücklich geschildert wie Primo Levi. Nüchtern und zugleich anschaulich berichtete er in seinen Büchern von der Lagerexistenz.

Am Freitag, 8. März, 18 Uhr liest der bekannte Schauspieler Christian Berkel in der Rotunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte bekannte und weniger bekannte Texte aus seinem Werk.

Dazu gibt es einen einordnenden Vortrag von Dr. Markus Roth, stellvertretender Leiter der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Der Abend unter der Überschrift „Doch erzählen müssen wir“ gehört zum Begleitprogramm der Ausstellung „Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz. Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus“ (bis 7. April). Der Eintritt ist frei, der Vortrag kostenlos.

Bereits in Auschwitz träumte Primo Levi davon, Zeugnis vom Grauen des Lagers abzulegen. Es war ein Albtraum, denn niemand wollte hören, was er zu berichten hatte. Die Notwendigkeit, erzählen zu müssen, und die Angst, nicht gehört zu werden, beschäftigten ihn sein Leben lang.

Christian Berkel gehört zu den profiliertesten deutschen Schauspielern; Filme wie „Der Untergang“ und „Inglorious Basterds“ machten ihn international bekannt. Der Historiker Dr. Markus Roth ist Mitherausgeber des Bandes „Holocaust-ZeugnisLiteratur. 20 Werke wieder gelesen.“

„Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz“ ist eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts Frankfurt. Für die Präsentation kooperieren das MKK und die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., der Auslandsgesellschaft.de e. V. und der VHS Dortmund. Ausstellung und Begleitprogramm werden gefördert von Borussia Dortmund und Evonik.

Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Hansastraße 3, 44137 Dortmund
Telefon: 0231 50-25522
www.mkk.dortmund.de
www.facebook.com/mkkdortmund

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