Radtour zum Jugendstil in der Nordstadt

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Fotos: Wolfgang Kienast

Die Dortmunder Nordstadt gilt als größtes zusammenhängendes Gründerzeitviertel in Nordrhein-Westfalen.

Einen Überblick über den Jugendstil an Häusern und Fassaden gewinnt man am besten mit dem Rad – daher leitet Stadtführer Wolfgang Kienast am Samstag, 6. Juli, ab 14 Uhr eine 90-minütige „nordwärts“-Radtour zum Jugendstil in der Nordstadt. Treffpunkt ist das Alte Hafenamt (Sunderweg 130) mit seinem schönen Mosaikfußboden, Endstation ist auf dem Nordmarkt.

Mit der Eröffnung des Bahnhofs anno 1847 begann die zügige Entwicklung des Stadtteils. In der Folge haben mehrere Epochen eindrückliche Spuren hinterlassen – allein 117 eingetragene Baudenkmale in der städtischen Denkmalliste zeugen davon. Viele Gebäude zwischen Hafen und Hoeschpark sind dabei dem Jugendstil zuzuordnen. Mit der Braunschweiger Straße ist eine Straße dieser Ära sogar komplett erhalten geblieben.

Die Radtour ist auf 25 Personen begrenzt, daher wird um Anmeldung gebeten an der Kasse des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3, Telefon (0231) 50-25525. Dort gibt es auch die Tickets (6 Euro, ermäßigt 3 Euro). Gäste von außerhalb erhalten eine Rechnung.

Die Dortmunder Spaziergänge und Radtouren zur Kunst im öffentlichen Raum können auch separat gebucht werden, zum Beispiel für eine Geburtstagsfeier, einen Betriebsausflug oder für externe Gästegruppen. Infos unter Telefon (0231) 50- 24876.

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