Neuer Anmelde-Rekord für „Jugend musiziert“ – Neue Musik im Trend

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Symbolfoto: pixabay

„Jugend musiziert“ ist beliebt wie nie: Wenn der Wettbewerb vom 25. bis 26. Januar in der Musikschule Dortmund ausgetragen wird, sind 220 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dabei – ein neuer Anmelderekord.

In verschiedenen Instrumentenkategorien können die Nachwuchsmusikerinnen und –musiker ihr Können unter Beweis stellen, entweder solistisch oder im Ensemble.

Besonders erfreulich: Die Dortmunder Jugend begeistert sich für „Neue Musik“. Allein 60 Anmeldungen gibt es in dieser Kategorie, die erstmals auf regionaler Ebene auch Kindern und Jugendlichen unter 13 Jahren offen steht.

Mit dem Werk „Cygnus“ (lat. „Schwan“) für acht Celli, Klavier und Schlagzeug interpretiert eines der teilnehmenden Ensembles eine Komposition von Achim Fiedler, Musikschullehrer und Leiter des Jugendorchesters DOJO. In „Cygnus“ zitiert er stark verfremdet Stücke verschiedener Komponisten, die Musik über Schwäne geschrieben haben, etwa von Wagner, Grieg oder Sybelius. Aber auch echte Schwanenrufe finden ihren Platz, ebenso wie die auffallenden Fluggeräusche der Vögel. Dies geschieht durch moderne Spieltechniken, bei denen die Interpreten Geräusche erzeugen, die man sonst von einem Cello nicht erwartet. Auch eine Gruppenimprovisation und Flüstern der Ausführenden sind vorgesehen. So wird auf phantasievolle Art und Weise der Zugang zu verschiedenen Ausdrucksformen und Stilen der „Neuen Musik“ geschaffen.

Drei Mitglieder des Ensembles werden die Aufführung dazu nutzen, ihre Abiturnote zu verbessern. Wenn sie es in den Landeswettbewerb schaffen, können sie ihr Musizieren, eine schriftliche Arbeit zu dem Werk sowie ein Kolloquium darüber als „besondere Lernleistung“ geltend machen und als fünftes Fach in die Abiturnote einfließen lassen – mit „Neuer Musik“ bei Jugend musiziert zum besseren Abitur!

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