Kulturmarken-Award 2020: Dortmund ist größte „JeKits“-Stadt

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Symbolfoto: pixabay

Das Programm „JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ ist für den 15. Europäischen Kulturmarken-Award 2020 nominiert. „JeKits“ ist neben der „Berlin Wall Exhibition“ und dem ukrainischen „Center for Urban History Lviv“ in der Kategorie „Europäisches Bildungsprogramm 2020“ nominiert. Im Jahr 2016 war bereits das Dortmunder U beim Kulturmarken-Award als „Kulturmarke des Jahres“ erfolgreich.

„JeKits“ ist das größte Programm der kulturellen Bildung in NRW. Mittlerweile nehmen rund 78.500 Kinder in über 1.000 Grund- und Förderschulen aus mehr als 180 NRW-Städten an JeKits teil. Trägerin des Programms ist die in Bochum ansässige JeKits-Stiftung. Dortmund ist die größte JeKits-Stadt mit etwa 6.000 teilnehmenden Kindern an 71 Grundschulen und drei Förderschulen. Kooperationspartner dabei ist die Musikschule Dortmund.

Eine 42-köpfige Expert*innenjury aus Kultur, Wirtschaft und Medien wählte unter der Moderation des Jurypräsidenten Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld in Potsdam aus 112 Bewerbungen die Nominierten für verschiedene Kategorien aus. Die Preisverleihung soll im Rahmen der Kulturmarken-Gala am 26. November 2020 im Nikolaisaal Potsdam vor 750 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien stattfinden. Eröffnet wird die Preisverleihung von Schirmherrin Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt.

Der Kulturmarken-Award wurde 2006 ins Leben gerufen und feiert 2020 sein 15. Jubiläum. Der Kulturpreis wird von einer 42-köpfigen Expertenjury in acht Kategorien an Kulturanbieter, -investoren und -tourismusregionen vergeben. Die Preisskulptur Aurica steht für die Exzellenz, Attraktivität und Offenheit des europäischen Kulturmarktes und versinnbildlicht die wertvolle Vermittlungsarbeit der europäischen Kulturanbieter und das herausragende Engagement europäischer Kulturinvestoren.

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