Jüdisches Leben in New York – Bettina Brökelschen stellt in der Alten Schmiede aus

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Schauspielerin Tirzah Haase (r.), gut mit Bettina Brökelschen bekannt, sprach eine Laudatio und lieferte dabei einen privaten Blick auf die Künstlerin. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Für Bettina Brökelschen ist Kunst seit jeher kein Selbstzweck oder lediglich „dekorativ“. Gemeinsam mit einer US-amerikanischen Freundin hat die schon immer und auf vielerlei Arten sozial engagierte Künstlerin nun eine Ausstellung mit eigenen Werken zum Thema „Jüdisches Leben in New York“ gestaltet, die ab sofort in der alten Schmiede in Huckarde zu sehen sein wird.

Ihre Bilder fangen in kräftigen Farben Brooklyner Alltagsszenen ein – zumeist aus der orthodoxen Gemeinschaft, mal aber auch einen Jungen auf dem Skateboard oder eine jüdische Hochzeit.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung hob Stadtdirektor Jörg Stüdemann hervor, hier male jemand im festen Glauben, dass man „Gesellschaft über die Kunst harmonisieren“ könne.
Der aufwändig gestaltete Ausstellungskatalog stellt jedem der gezeigten Werke einen Text zur Seite, welcher sich mit dem dargestellten Motiv beschäftigt.

Beteiligt haben sich dabei zahlreiche Protagonisten aus Politik und Gesellschaft vom baldigen Bezirksbürgermeister Friedrich Fuß über die Pastorin und Autorin Anne-Kathrin Koppetsch bis hin zu Barbara Samuel von der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund.

Noch bis Mitte November wird „Jüdisches Leben in New York“ in Huckarde zu finden sein. Besucht werden kann die Ausstellung ohne Voranmeldung – aber selbstverständlich nicht ohne Mund-Nase-Schutz – jeweils freitags von 17 bis 19 Uhr.

Wer gerne zu anderen Zeiten oder mit einer Kleingruppe von bis zu fünf Personen vorbeikommen würde, kann sich unter 0173-19 33 459 mit dem Vorsitzenden der IHV, Gerhard Hendler, in Verbindung setzen und einen Besuchstermin verabreden.

Alte Schmiede
Hülshof 32 44369 Dortmund

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