Jazz- und Lyrikabend mit zwei Premieren

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Begeisterten in der Stadtteilbibliothek Hombruch: (v. l.) Sandra Fülber, Jochen Schrumpf und Andreas Gäbel; © Stadtteilbibliothek Hombruch

Viel Beifall bekam das sympathische Duo, bestehend aus der Brechtener Sopranistin Sandra Fülber und dem Huckarder Jazzgitarristen Jochen Schrumpf, für ihr neues Programm „Liebe ist…“, welches am 14. Februar in der Hombrucher Stadtteilbibliothek Premiere feierte.

Eine gelungene Mischung aus Jazzstandards und gitarrenbegleiteter Lyrik widerlegte alle, die befürchten, dass ein Programm über Liebe eine abgegriffene Sache ist.

Das Publikum ließ sich mitnehmen auf eine Reise durch die Gefühlswelten der Liebe: Liebesglück und Liebesschmerz, gewonnene und verlorene Liebe, philosophische und pragmatische Sichten auf das Thema aller Themen, sehr eindrucksvoll von Sandra Fülber vorgetragen und mit gekonntem Gitarrenspiel gefühlvoll unterlegt; von Jochen Schrumpf, der mit seinen Solonummern auch zeigte, dass man allein mit einer Gitarre plus einiger Elektronik eine Bücherei rocken kann.

Als Überraschung hatten die beiden Künstler den Berliner Jazzgitarristen Andreas Gäbel im Gepäck, der den zweiten Teil des Programms, gemeinsam mit Jochen Schrumpf, mit Gershwins Summertime eröffnete. Acht Minuten dauerte das gefühlvolle Duett dieser beiden virtuosen Gitarristen, die zum ersten Mal gemeinsam auf einer Bühne zu erleben waren.

„Selten so was Schönes erlebt für 7 Euro“, sagte eine Dame beim Verlassen der Bücherei, sichtlich beswingt und bewegt zugleich von den vergangenen zwei Stunden. Auch die Leiterin der Stadtteilbücherei, Sina Kirchhoff, und ihr engagiertes Team, die in den Räumlichkeiten der Bücherei für einen schönen Rahmen gesorgt hatten, freuten sich über den Erfolg, der zeigt, welchen Beitrag die Stadtteilbüchereien für das Kulturleben in den Stadtteilen leisten können.

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