In Dorstfeld traf Steampunk auf Jugendstil

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Ohne Hüte läuft bei den Steampunks nichts, denn schließlich war es im viktorianischen Zeitalter nicht anders. Ein entsprechender Workshop half auf die Sprünge! (Fotos: IN-StadtMagazine)

Ein bisschen ist eine Steampunk-Veranstaltung auch immer wie ein großer Laufsteg, denn schließlich sind es vor allem die schrulligen, fantasievollen Kostümierungen der „Zeitreisenden“, um die sich hier alles dreht.

Beim Ende Oktober von der Stadt- und Landesbibliothek im Haus Schulte-Witten organisierten Steampunk-Fest allerdings sorgte auch das Ambiente bei so manch einem Gast für leuchtende Blicke. Und tatsächlich hätte man sich für viele Besucher kaum eine stimmigere Kulisse vorstellen können als beispielsweise das großräumige Jugendstil-Bad im ersten Stock oder das im Türmchen befindliche alte Uhrwerk.

Die im Rahmenprogramm angebotenen Workshops beschäftigten sich mit Fixpunkten des Steampunk-Universums wie der Herstellung von zeitreisetauglichen Hüten sowie dem Book-Upcycling.

Und vorgelesen wurde auch: Zum einen aus Büchern der Retro-Schutzpatrone Jules Verne, H.G. Wells und Kurd Lasswitz, die sich in Dorstfeld allerdings u. a. von Carsten Bülow vertreten ließen. Und zum anderen aus eigenen Genre-Werken von Thorsten Küper sowie Anja Bagus, die darüber hinaus mit ihrem „Amt für Aetherangelegenheiten“ ein weiteres Mal bereitwillig Zeitreisepässe ausstellte und abstempelte. Weil es eben Spaß macht, seine Trips in die Vergangenheit für die Rückkehr in die Gegenwart zu dokumentieren. Oder ist es in Wirklichkeit womöglich umgekehrt?

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