Ich sehe was, was du nicht siehst – Fotoausstellung im Rombergpark

0
37
© Udo Bleidick

Am 17. März wurde in den Pflanzenschauhäusern im Botanischen Garten Rombergpark eine neue Fotoausstellung eröffnet. Der Titel der Ausstellung ist an das bekannten Kinderspiel „Ich sehe was, was du nicht siehst“ angelehnt. Bei diesem Spiel stellen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer abwechselnd die Aufgabe, Gegenstände in der Umgebung zu erraten, die durch nur einen Satz beschrieben werden.

Im Fall der Fotoausstellung sind die dargestellten Gegenstände extrem klein und daher mit bloßem Auge oft nicht zu sehen. Die Ausstellung umfasst 17 Acrylglasfotografien (60 x 80 cm) aus der Welt der Insekten, Pflanzen und Mineralien und ist bis zum 12. Mai zu sehen.

Fotograf Udo Bleidick sieht sich als „nur auch ein“ Künstler – denn die wahre Künstlerin ist die Natur. Der Fotograf übernimmt die Aufgabe des Technikers, der mit einem speziellen Verfahren die natürlichen Schönheiten den Augen der Betrachter erschließt. Auf die Ultranahfotografie spezialisiert, erreicht oder überschreitet der Dortmunder Naturfotograf die Grenzen des mit bloßem Auge Sichtbaren.

Udo Bleidick wurde am 20. September 1953 in Dortmund geboren. Als gelernter Dipl. Verwaltungswirt und Archivar ist er heute noch in Dortmund wohnhaft. Von 1990 bis 2014 war er als Stadtarchivar tätig. Seit 2014 ist er im „Unruhestand“. Von 1991 bis 2009 arbeitete er in seiner Firma „Reisefotografie Bleidick & Bahmüller” in Schwerte, gemeinsam mit dem Dipl. Designer und Berufsfotografen Lutz Bahmüller.

Der Schwerpunkt seiner fotografischen Arbeiten liegt seit etwa 1975 im Bereich der Landschafts- und Naturfotografie. Seit 2005 gehört auch die digitale Erstellung und Präsentation von Multi-Media-Shows in HighDefinition-Qualität zu seinen Interessengebieten. Seit zirka zehn Jahren hat er sich auf Makro- und Lupenfotografie spezialisiert, teilweise unter Verwendung der sogenannten Focus-Stacking-Technik.

Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos. Der Zugang zum Tasmanienhaus erfolgt durch das Café Orchidee. Öffnungszeiten: Sa–Do. 10–18 Uhr; Fr. 14–18 Uhr

© Udo Bleidick

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
500