„DigiTrans“ macht Museen fit für die digitale Zukunft – hochkarätig besetzte Konferenz im Dortmunder U

0
18
An dem Workshop in Dortmund nahmen Teilnehmer aus vielen Museen und Galerien teil. (Foto: Roland Baege, Dortmunder U)

Der digitale Wandel steht auch für Museen im Fokus – aber wie kommt er dort an? Welche Arbeitsorganisation und -strukturen braucht Digitalisierung? Darum ging es nun in einem internationalen und hochkarätig besetzten Workshop im Dortmunder U. Rednerinnen und Teilnehmer aus Museen und Galerien u.a. aus New York, Bratislava, Berlin und München tauschten sich aus über die Auswirkungen der Digitalisierung auf einzelne Arbeitsbereiche, auf die Programmarbeit, das Kuratieren und die Publikumsentwicklung.

Der Workshop ist Teil von „DigiTrans“, einem vom Dortmunder U initiierten Projekt zur Erarbeitung neuer digitaler Fähigkeiten im Kultursektor. Es wird gefördert von der Beisheim Stiftung in München („Dortmunder U: Digitale Transformation und Innovation für Museen).

Ziel des Projekts ist ein strategischer „Werkzeugkasten“, der Kultureinrichtungen und besonders Museen bei der Einführung und Umsetzung digitaler Strategien und Arbeitsweisen in ihren Häusern unterstützt. „Es geht darum, ganz praktisch und konkret Arbeitsweisen und -strukturen zu hinterfragen und nachhaltig zu entwickeln: Wie können wir als Dortmunder U zu einer Haltung finden, die auf die kontinuierlich verändernden Bedürfnisse der Stadtgesellschaft einzahlt?“, beschreibt Jasmin Vogel, Marketingleiterin des Dortmunder U.

Die Beisheim Stiftung möchte durch die Projektförderung museumsnahen Kultureinrichtungen ein besseres Verständnis für die digitale Transformation verschaffen. „Diese beeinflusst Museen in der Außenwirkung – etwa bei der Frage, wie sie Besucher erreichen und was die Besucher interessiert. Aber auch die Innenwirkung, vom Arbeitsalltag zur Personalstruktur, ist betroffen“, begründet die Stiftung ihr Engagement.

Während des Workshops mitten in der Kunst-Ausstellung „Ein Gefühl von Sommer…“ im U waren die Teilnehmenden eingeladen, die bislang im Projekt entwickelten Module und Methoden zu testen, Input und Feedback zu geben. „Nach diesem Tag hat man Lust, sofort ein Projekt zu beginnen“, sagt Dr. Martina Taubenberger aus München. Im weiteren Projektverlauf wird im Herbst dieses Jahres eine Publikation veröffentlicht, in der das Toolkit zum digitalen Wandel in Museen allen Interessierten öffentlich zugänglich gemacht wird.

Mehr Infos zum Projekt: bit.ly/30OQqDU

 

 

 

 

– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Pressestelle der Stadt Dortmund, Friedensplatz 1, 44122 Dortmund, Frank Bußmann (verantwortlich)
Kontakt: Telefon (0231)50 -2 30 22, Fax (0231)50- 2 21 67

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
500