Digitale Aktion KunstºOrte „nordwärts“

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Der Kletterfelsen ist einer der "Kunst°Orte" 2020. (Archivfoto: IN-Stadtmagazine)

Nordbert, das Maskottchen des Beteiligungsprojektes „nordwärts“ freute sich besonders darauf, am gestrigen 15. Oktober die digitale Ausstellung zum Online-Kunstprojekt „KunstºOrte“ „nordwärts“ zu eröffnen. Zusammen mit Kunst- und Medienpädagogin Simone Sonnentag hat „nordwärts“ von Juli bis September Kinder und deren Familien per YouTube-Video dazu eingeladen, farbenfroh aktiv und kreativ zu werden. Schritt für Schritt wurde anhand der Techniken großer Künstler wie Klee, Marc oder Hundertwasser erklärt, wie man sein eigenes Kunstwerk zum jeweiligen „nordwärts“-KunstºOrt kinderleicht selbst gestaltet. Zu allen KunstºOrten sind tolle Kinderkunstwerke entstanden, die nun hier unter digital ausgestellt werden. Die „KunstºOrte“ 2020, das sind: der Kinderrechte-Boulevard in Dortmund-Nette, das Lanstroper Ei, die Kokerei Hansa, der Dortmunder Hafen, das Forsthaus Rahm und der Kletterfelsen in Dorstfeld.

Beeindruckend ist, wie nahe die Kunst der Kleinen den Werken der großen Meister kommt. Dabei ist der*die jüngste Künstler*in gerade einmal drei Jahre alt. Einige Kinder haben sich sogar zum „Videogucken“ verabredet, um gemeinsam den spannenden Geschichten zu den „KunstºOrten“ und Anleitungen von „Simi“ zu folgen. „Die Aktion ist super toll. Wir freuen uns immer schon auf den nächsten Ort des Projektes und den ausgewählten Maler. Simi, du machst das einfach großartig“, bedankte sich Frieda (6 Jahre, vermutlich mit Unterstützung ihrer Eltern). Und Paul (8 Jahre) kommentierte: „Es ist ein wundervolles Projekt. Alleine die Suche nach den Kunstglückstüten macht der ganzen Familie Spaß.“

Zusammen wurden die KunstºOrte-Videos seither mehr als 1.200-mal angeklickt und stehen weiterhin als Inspiration zum Mitmachen für alle im Internet zur Verfügung. Auch wenn es die beliebten „Kunstglückstüten“ mit Material zur jeweiligen Aktion nicht mehr gibt, kann man das Benötigte ganz einfach selber herstellen oder kaufen. Auch das immer enthaltene „nordwärts“-Malbuch kann weiterhin unter nordwaerts@dortmund.de, Betreff „Malbuch“, angefordert werden.

„Es hat uns sehr gefreut, mit der KunstºOrte-Aktion zur Projekthalbzeit ein digitales Angebot gefunden zu haben, das Kinder animiert, sich mit ihrer Heimat und den spannenden Orten im nördlichen Dortmund zu beschäftigen“, so Michaela Bonan, Leiterin des Projektes „nordwärts“. „Wir kennen noch viele spannende Orte für Kinder im Projektgebiet und können uns gut vorstellen, diese mit einer weiteren KunstºOrte-Aktion im kommenden Jahr zu zeigen.“

Zur Projekthalbzeit sowie anlässlich der Corona-Situation will „nordwärts“ mit der Kampagne: „Mit Abstand die schönsten Orte entdecken!“ Teilhabe, Miteinander und Beteiligung in den nördlichen Stadtbezirken ermöglichen.

„nordwärts“ ist ein im Jahr 2015 begonnenes und auf zehn Jahre angelegtes Beteiligungsprojekt. Das Projektgebiet umfasst knapp 46 Prozent der Dortmunder Stadtfläche und gut 42 Prozent der rund 603.600 Einwohnenden. Sieben von zwölf Dortmunder Stadtbezirken gehören zu „nordwärts“: Eving, Huckarde, Innenstadt-Nord, Mengede, Scharnhorst und Teile von Innenstadt-West und Lütgendortmund.

 

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