„Der Geschmack von Lebertran“: Cornelia Ertmer liest in der Stadt- und Landesbibliothek

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Kindheit in den 1950er-Jahren: Die Schrecken des Krieges verblassen, das Wirtschaftswunder blüht. Paradiesische Jahre, um groß zu werden. Doch es ist nicht nur die Zeit von Sonntagsgroschen, Fleißkärtchen und Häschenschule, sondern auch von Prüderie und Heuchelei.

Davon erzählt Cornelia Ertmer am Montag, 13. Mai, 19.30 Uhr im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek (Max-von-der-Grün-Platz 1-3). In der Reihe „Lesung am Montag“ stellt sie ihren Kurzgeschichten-Band „Der Geschmack von Lebertran“ vor. Der Eintritt kostet 2,50 Euro.

In ihren Kurzgeschichten entführt die in Recklinghausen geborene Autorin in eine Kindheit, die nicht nur nach Karamellbonbons und Salmiakpastillen schmeckt. Der Schein der Wirtschaftswundergesellschaft wird mit allen Mitteln bewahrt. Und so stößt das Kind immer wieder auf Verbote und Tabus. Es gerät mit Nonnen aneinander und muss demütigende Erziehungsmaßnahmen über sich ergehen lassen.

Die Lesung ist eine Kooperationsveranstaltung von Kulturbüro, VHS und Stadt- und Landesbibliothek.

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