Das Visconti-Kunstprojekt im Schloss Rodenberg

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(v. l.) Anette Göke, Künstlerinnen Ulla Schoenhense sowie Gabriella Wollenhaupt, Inhaber des Schlosscafés, Jörg Wiedelmann und Jochen Köller von der VHS mit einigen der Werke. (Foto: IN-StadtMagazine)

Zwei Jahre lang haben 23 Künstler aus ganz Deutschland am „Visconti-Projekt“ gearbeitet – eine Hommage an das älteste Tarot-Kartenspiel der Welt. Vom 8. März bis 9. Mai ist eine Ausstellung mit 38 Bildern zum Thema im Haus Rodenberg und im Schlosscafé zu sehen.

Die Idee zum „Visconti-Projekt“ hatte die Dortmunder Schriftstellerin und Malerin Gabriella Wollenhaupt. Gemeinsam mit der Künstlerin Ulla Schönhense betreut sie diese Ausstellung in Zusammenarbeit mit Kuratorin Anette Göke

Das Visconti-Tarot wurde für die Mailänder Fürstin Bianca Maria Visconti im Jahre 1442 erschaffen und im Laufe der Jahrhunderte immer wieder kopiert und ergänzt. Es besteht aus 78 bedeutungsvollen Karten, die Ratschläge zur Bewältigung des Lebens geben. Die Visconti-Karten sind – bis auf wenige – im Original erhalten. Sie bestehen aus 22 Trumpfkarten, 16 Hofkarten und 40 Nummernkarten.

Ziel des Visconti-Kunstprojekt war es, die Karten modern zu interpretieren. Dabei wurde klar, dass sich die Sehnsüchte und Sinnfragen der Menschen vor fast 600 Jahren kaum von den heutigen unterscheiden.

Zur Eröffnung am Sonntag, 8. März, 11 Uhr spielen die Musiker Jonas Taler (Saxophon) und Julian Friedrich (Bass-Gitarre). Arkania Spirit wird bei der Vernissage Tarotkarten legen. Die Kosten von 20 Euro pro Person für das Tarotkartenlegen gehen vollständig an den Förderverein der Mitternachtsmission Dortmund.

Haus Rodenberg, Rodenbergstr. 36, 44287 Dortmund

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