Afrika-Woche im Museum für Kunst und Kulturgeschichte: den Kontinent mit allen Sinnen erleben

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(Foto: Pieter Hugo | Priska Pasquer, Köln)

Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte wird zum afrikanischen Hotspot: Ab Sonntag, 4. März dreht sich an der Hansastraße 3 eine Woche lang alles um den zweitgrößten Kontinent. Zum Programm gehören Ausstellungen afrikanischer Künstler, Vorträge, afrikanisches Essen und „Lunch Lectures“: In Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Verein AfricanTide tauchen Besucherinnen und Besucher in afrikanische Länder ein und genießen dazu afrikanische Spezialitäten.

Los geht die Afrika-Woche am Sonntag, 4. März mit einer Finissage: Zum letzten Mal besteht Gelegenheit, die Ausstellung des kongolesischen Künstlers Aimé Mpane im Studio anzusehen. Die Schau „Ich habe vergessen zu träumen“ beschäftigt sich vor allem mit dem Erbe des Kolonialismus in Afrika und dessen Spuren. Sie ist zwischen 10 und 17 Uhr zu sehen und kostet 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

Vom 6. bis 9. März sind jeweils ab 13 Uhr Mitglieder der afrikanischen Gemeinde in Dortmund zu Gast, um die Länder Nigeria (6.3.), die Elfenbeinküste (7.3.), Kamerun (8.3.) und Ghana (9.3.) vorzustellen. Die „Lunch Lecures“ werden moderiert von Dr. Rosalyn Dressman, Vorsitzende von AfricanTide. Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei, vor- oder nachher gibt es einen afrikanischen Imbiss im Museumscafé. Die Lunch Lectures schließen mit einem Workshop am Sonntag, 11. März um 15 Uhr.

(Foto: Aimé Mpane)

Um die „Kunst aus Südafrika zur Zeit der Apartheid“ geht es in einem Vortrag am Donnerstag, 8. März, 18 Uhr: Julia Friedel, Kustodin am Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main, spricht über die Afrika-Sammlung an ihrem Haus und über die spezielle Situation der Künstler in einer von Segregation geprägten Gesellschaft.

Während der gesamten Afrika-Woche ist im MKK die spektakuläre Ausstellung des südafrikanischen Foto-Künstlers Pieter Hugo zu sehen. Unter dem Titel „Between the devil and the deep blue sea“ macht er in seinen großformatigen Porträts, Stillleben und Landschaftsbildern auf die sichtbaren und unsichtbaren Spuren der Menschen und ihres Landes aufmerksam. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Der Verein AfricanTide engagiert sich seit 2010 in Dortmund und in Afrika, um Integration durch Bildung und gleichberechtigte Teilhabe zu fördern sowie Fluchtursachen zu bekämpfen. Als zertifizierter Bildungsträger entwickelt AfricanTide Weiterbildungsprogramme für Menschen mit Migrationshintergrund.

www.mkk.dortmund.de

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