7. Open Arts Phoenix See – am 14. Juli findet der Künstlermarkt zum 7. Mal auf der Kulturinsel statt

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Gemeinsam mit (v. l.) Veranstalterin und Künstlerin Claudia Hiddemann-Holthoff laden die Künstler*innen Michael Wienand, Igor Jablunowskji, Wulfhild Tank, Iris Völzmann-Handke und Isabella Thiel zum 7. Open Arts Phoenix See ein. (Foto: IN-StadtMagazine)

Open Arts ist ein Künstlermarkt – kein „Kunst- und Handwerkermarkt“. Auf diesen Unterschied legt Veranstalterin Claudia Hiddemann-Holthoff großen Wert. Denn am 14. Juli zwischen 11 und 18 Uhr geht es auf der Kulturinsel nicht um die Kommerzialisierung von Kunst, sondern um die Künstschaffenden selbst. „Wir wollen eigentlich den Status des Künstlers verbessern, weil der ja keine Lobby hat in unserer Gesellschaft“, erläutert Hiddemann-Holthoff ihr Konzept.

Gemeinsam mit Patrick Arens Events hat sie auch in diesem Jahr wieder eine Veranstaltung organisiert, die die Menschen mit der Kunst in Kontakt bringen und ihnen die Gelegenheit geben soll, sich vollständig auf die Kunst einzulassen. An 62 Ständen können sich die Gäste sowohl mit Hörder und Dortmunder als auch mit bundesweiter und internationaler Kunst auseinandersetzen. Neben Vertreter*innen aus Belgien, den Niederlanden, der Schweiz und Luxemburg hat mit Luxy Xu in diesem Jahr sogar eine chinesische Künstlerin ihre Kunst nach Dortmund geschickt, damit sie beim Open Arts ausgestellt wird.

Aus den unterschiedlichsten Sparten kommen die Ausstellenden, doch auf eines legen die Beteiligten Wert: Hier geht es nur um die Kunst. Scherenschnitterin und Autorin Wulfhild Tank erinnert an den ehemaligen Bezirksbürgermeister Manfred Renno, der im Jahr 2011 an der Planung des ersten Open Arts auf der Kulturinsel beteiligt war: „Der Bezirksbürgermeister hat gesagt: ,Nur Kunst, nichts anderes, kein Klimbim.’“

Auf eine Bratwurst und eine Sitzgelegenheit, um das Ambiente zu genießen, das – mit Hiddemann-Holthoffs Worten – „einfach nur toll“ ist, müssen die Gäste dennoch nicht verzichten. Arens wird zugegen sein, um für das leibliche Wohl der Besucher*innen zu sorgen.

Als „kulturell aufgeschlossener Standort“ bietet Hörde laut der Veranstalterin die richtige Umgebung für einen Künstlermarkt. „Ich will wirklich, dass die Leute hier hinkommen und sagen: ,Ich öffne mich der Kunst’“, betont Hiddemann-Holthoff. Speziell die Kulturinsel rund um den Thomas-Konverter birgt durch ihre Abgeschlossenheit das Potenzial, die Aufmerksamkeit auf die Kunst zu fokussieren.

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